Mental Stark

Heute frage ich mich wie es wohl meiner Mutti damals 1989 erging als ich noch klein war. Früher hatte ich, im vergleich zu heute, wesentlich mehr Hautprobleme. Ich sah wirklich schlimm aus. Meine befallenen Hautareale erstreckten sich vom Gesicht über die Arme vorbei an den Kniebeugen bis zu den Versen. Heute ist es noch das Dekoltee und das Gesicht sowie die Arme. Welches Verhalten meiner Mutter hat mich wohl so geprägt das ich heute ähnlich oder genauso wie sie damals mit der Neurodermitiserkrankung meiner Kinder umgehe? 

Das sind so die Gedanken die mich heute beschäftigen. Sie hat damals auch alles versucht um mir zu helfen, was manchmal so derartig an den Nerven zehrt, das man am liebsten weglaufen möchte.Da wäre die andere Seite der Welt nicht weit genug manchmal:-).

Meist sind es doch die Eltern die einem hier wertvolle Tipps und Erfahrungen mitgeben und die meist mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Gerade ich hatte damals sehr viele Probleme und meine Mutti hat sehr viel gecremt, verbunden und getröstet. Was mich heute noch sehr prägt und was ich meinen Kindern auch mitgeben will, ist ein großes und starkes Selbstbewusstsein. Das ist fast das allerwichtigste denn Kinder können die schlimmsten Stinker sein. Schlimmer noch als manch Erwachsener. Aber warum? Weil man die schwäche der anderen Ausnutzt um sich selbst zu profilieren.

Meist sind das die schwächsten, verpacken das nur anders. Es ist so so wichtig das wir unsere Kinder aufbauen, ihnen zeigen dass sie genauso wie sie sind, perfekt sind. Es gibt keinen Standard. Meist sind es Kinder die einfach keine Ahnung haben was Neurodermitis ist und dem dann mit Zurückhaltung und Furcht begegnen. Oder es sind die Eltern. Und das sage ich weil ich es in meiner Kindheit und Jugend so erlebt habe. Man soll niemanden anfassen der “so” aussieht!!! Ich könnte mich aufregen über so viel Intoleranz. Es ist nur ein verschwindend geringer Teil aber leider gibt es sowas. Wie sollen Kinder denn tolerant durchs Leben gehen wenn sie von den Eltern schon so geprägt werden? Naja es gibt so Sachen die muss man nicht verstehen.

Meine eigene Art mit der Neurodermitis meiner Kinder um zu gehen ist eher locker. Ich bin hinterher mit dem Salben und versuche Auslöser zu vermeiden. Aber das klappt nicht immer:-).

Manchmal bin ich genauso Überfordert wie ihr alle sicherlich auch. Manchmal bin ich auch laut und vielleicht auch unfair meiner Kinder gegenüber wenn ich mit den Nerven am Ende bin. Und das passiert. Wir sind alle Menschen. Collin kratzt ja nicht um mich zu ärgern aber manchmal ist halt ein Moment zu viel des Guten.

Ich finde es jedoch wichtig zu seinen Fehlern zu stehen und den Kindern genau das zu vermittelt. Niemand ist perfekt, auch wir Eltern nicht.

In diesem Sinne seid Stark und Selbstbewusst dann sind es auch eure Kinder!

Bis Bald:-)

Ein bisschen abgeschweift:-)

Im Moment geht mir so viel sinnloser Mist durch den Kopf das mir der Blick für die wirklich wichtigen Dinge einfach fehlt. Die ganzen äußeren Einflüsse gerade, die Unzufriedenheit vieler Leute inklusive mir und einfach die Ohnmacht gerade geben mir wirklich zu denken. Was ist denn nur los im Moment in dem Land. Die Schulen sind zu und die Kindergärten werden, bei den steigenden Zahlen im Moment, bald ebenso folgen. Homescooling für den Großen und die Kleinen sowie ich müssen da einfach mitziehen. Papa geht arbeiten (als Hauptverdiener klar!) und Mama muss dann Zuhause sehen wie man alles unter einen Hut bekommt da ich leider nicht Systemrelevant bin.

Im Moment haben ja die Kindergärten noch auf und ich kann meinen Job machen. Wenn wieder alles zu gemacht wird, sehen wir dann was passiert. Ich war ja auch schon  Wochen daheim Anfang des Jahres. Das geht ganz vielen Leuten, so das weiß ich!. Und ich möchte hier auch nicht rumheulen denn wir sind alle gesund und es geht uns auch so gut aber trotzdem ist es langsam einfach nervig.

Am allermeisten Anstinkt es mich an, dass es den Kindern nicht möglich gemacht wird im Freien ihren Lieblingssport auszuüben. Mein Sohn ist in einer Mountainbikegruppe ,welche von ehrenamtlichen Helfern betreut wird. Ich finde das Mega, denn die Kids lernen das sichere Verhalten im Straßenverkehr ( zusätzlich natürlich zum lernen mit den Eltern) sowie das Bike sicher im Outdoorbereich zu beherrschen. Die fegen über Stock uns Stein und das macht den Kids totalen Spaß.

Ich finde jeder sollte seine Kinder dahingehend Leiten das man wenigsten ein klein bisschen Sport macht. Was draus wird ist doch am Ende auch egal Hauptsache Spaß und Bewegung im Freien. Im Leistungssportbereich darf Trainiert werden soweit klar. Aber Kinder dürfen keinen Sport im Verein im Freien und unter Einhaltung der Hygienevorschriften machen? Sorry habe ich kein Verständnis dafür. 

Aber ok. Kurze Gedankenspirale meinerseits.

Collin fährt super gern im Mountainbikeverein mit und würde gern wieder loslegen. Im Moment ist ja auch wieder Schnee. In den Wintermonaten sind die Kids immer in der Sporthalle seiner Grundschule untergebracht und können dort ihre Trainingseinheiten machen bzw sind draußen auf der Langlaufloipe. 

Gerade im Hinblick auf seine Neurodermitis ist die Belastung wichtig. Er kann sich auspowern und psychisch einfach abschalten. Parallel zu Geschwistern und Schule ist das enorm wichtig finde ich. Gerade weil das psychische Gleichgewicht, so finde ich , bei Neurodermitikern mit das wichtigste ist. Aber was soll man tun im Moment. Wir versuchen je nach Wetter raus zu gehen und auf dem Hof das „draußen sein“ mit der Arbeit mit den Tieren zu verbinden. Gerade sind wieder Hühner- sowie Wachtelküken geschlüpft, was gerade zur Ablenkung super gut passt.

Derzeit brauchen wir wieder etwas mehr Pflege sowie leichtes Kortison für die beanspruchten Stellen als in den letzten Monaten aber ich denke dies hängt auch mit der Jahreszeit zusammen. Aber es gibt ja bekanntlich keinen festen Plan sondern nur den individuellen Weg jedes einzelnen. Von daher machen wir das beste draus und halten alle die Ohren steiff:-)

Bis Bald:-)

Für das bessere Hautgefühl

Was soll ich sagen…ich bin soo müde:-)

Ist schon krass wie fertig man ist wenn man früh halb sieben aus dem Haus geht und 16 Uhr nach Hause kommt:-) Aber so ist das mit Kindern. Derzeit sieht es ganz gut aus mit der Haut und dem Befinden allgemein. Wie habe die Tage viel geschmiert und die “bösen” stellen gepflegt. Wir haben wieder öfter die fett-feuchten Verbände benutzt um den Juckreiz auf der Haut zu lindern. 

Die kann ich euch wirklich empfehlen!! Ihr braucht lediglich Einmalbinden und Schlauchverband. Dazu benutzen wir den von Tubifast. Wir bekommen diesen Schlauchverband vom Kinderarzt verschrieben. Diesen gibt es in verschiedenen Größen je nach Körperteil für welchen er gebraucht wird. Die Größe ist mit einem farbigen Streifen auf dem Schlauchverband markiert. Grün ist der Dünnere für kleine Kinder und schmale Beinchen sowie Ärmchen und Blau wäre der etwas breitere welchen wir derzeit nur noch nutzen da für meinen Großen (10) der grüne schon zu eng ist. Die Einmalbinden selber bestelle ich meist im Internet bei Amazon, da diese dort meines Erachtens auf die Menge gesehen am günstigsten sind. 

Das funktioniert so: 

Ihr cremt die betroffenen Hautstellen recht dick ein. Je nach Hautzustand kann das Fettcreme sein oder auch eine dünne Salbe. Aber hauptsache schön dick. So sind unsere Erfahrungen. Dann schneidet ihr den Schlauchverband in passende Stücke und macht diesen unter laufendem Wasser nass. Ganz wichtig, auch allgemein, immer auf Hygiene achten. Aber dies sollte selbstverständlich sein. Mann wäscht sich ja nach dem Toilettengang auch die Hände:-) Gerade wenn ihr mit Salben arbeitet immer schauen das die Cremes nicht verunreinigt werden. 

Was auch gut geht ist, wenn ihr die Stücke in Schwarztee wässert. Schwarztee ist durch die Gerbstoffe gut für die Haut da er auch desinfizierend wirkt. Den Tipp habe ich von der vorletzten Reha erhalten was ich für uns im Alltag gut integrieren konnte. Es reicht ein Schwarzteebeutel mit einem kleinen Schluck kochendem Wasser. So stellt ihr einen straff(fff)en Teesud her der dann dafür verwendet werden kann. Das sind so kleine Tipps welche ich für unseren Alltag für gut befunden habe. Diesen Schlauchverband zieht ihr jetzt über die Creme und verbindet zum Schluss alles mit einer Einmalbinde. 

Das ist anfangs vielleicht ungewohnt und komisch. Ging zumindest meinem Sohn so. Ich selber habe das natürlich genauso ausprobiert. Der positive Nebeneffekt ist aber die Kühlung der Haut welche der nasse Schlauchverband hervorruft. Wir finden das super. Die Haut kann sich erholen und man kann nicht direkt kratzen da die Hautstellen ja verbunden sind. 

Am Ende muss jeder selber seine Erfahrungen machen und seinen “richtigen” Weg finden. Für uns passt das so. 

Bis Bald:-)

Fiese Früchtchen

Wir haben heute mal wieder Tomaten genascht:-) und siehe da… der Mund rings rum war wieder rot. Es geht immer wieder weg aber warum? Ich denke der Übeltäter ist das Histamin. Es gibt so typische Lebensmittel welche wir bewusst reduzieren wie z.B. gereifte Wurst, Schokolade ( ja ich weiß das klappt nicht immer:-) , Bananen und Erdbeeren. Die alkoholischen Angelegenheiten betreffen ja eher mich:-). Und ebenso spielt bei mir das Thema Migräne eine große Rolle….leider.

Bisher kann ich mich wiederum in Sachen Lebensmittelallergien nicht beschweren denn davon sind wir Gott sei Dank verschont geblieben.

Wir schauen halt das wir die histaminlastigen sowie säurelastigen Lebensmittel meiden. Das geht meist automatisch da mein Sohn solche Lebensmittel wie Orangen oder Kiwi nicht mag bzw einfach gemerkt hat das diese ihm nicht gut tun. Auch hier wieder….Probieren geht über Studieren:-)

Zu diesen Themen gibt es super tolle Bücher um sich einen Überblick zu verschaffen. Ich finde es nur ungemein wichtig, diese Tipps dann auch im Alltag in die Tat um zu setzen zu können, was nicht immer leicht ist. Aber mit Geduld und Spucke schafft man auch das. 🙂

Bis Bald!

Creme-Tipp!

Wir benutzen derzeit eine tolle Kindercreme.

Die ist einfach super! Es ist eine Pflegecreme für die beanspruchten Hautstellen wie Arm- und Kniebeugen zusätzlich zur Basispflege. Die hat sich wirklich bewährt bei uns. Sie lässt sich gut verteilen und hinterlässt ein angenehmes Hautgefühl.

Durch Inhaltsstoffe wie Zink, Phantenol und Lanolin wird die Haut optimal gepflegt und die oft roten Hautstellen werden gemildert. Die Regeneration der Haut wird unterstützt und die betroffenen Hautstellen erholen sich , meiner Meinung nach, sehr viel eher. Der Nachteil ist vielleicht das durch das Zink die Haut noch eher ausgetrocknet. Dies ist ein subjektiver Eindruck von mir, was mich jedoch nicht weiter stört, da wir danach immer eine Fettsalbe benutzen.

Ich kann euch diese Salbe wirklich empfehlen denn bei uns hat sie einen festen Platz. Wir benutzen sie derzeit täglich früh und abends. Es ist nur Schade das die Krankenkassen, soweit ich weiß, diese Salbe nicht zahlen. Man kann die Creme mischen lassen was jedoch nicht das Ergebnis bringt was ich erwarten würde. Dies habe ich mehrfach versucht. Ebenso habe ich, in Absprache mit unserem Hausarzt, versucht die Salbe in ähnlicher Form anmischen zu lassen, jedoch ohne Erfolg.

Wir haben schon viel versucht und entscheiden immer nach Gefühl. Das ist für uns unheimlich wichtig denn für uns muss es ja funktionieren. Jeder muss hier am Ende selber seinen Weg finden. Die Salben oder Cremes müssen sich auf der Haut einfach gut anfühlen und die Konsistenz muss passen. Bei mir ist es genauso. Ich brauche einfach ein gutes Hautgefühl. Gerade bei Kindern ist es wichtig das sich die Creme gut verschmieren lässt. Damit es schnell gehen kann und auch manchmal muss:-)

Wie gesagt, wir haben super gute Erfahrungen damit gemacht und darum ist die APP Kindersalbe mein heutiger Tipp:-) Bis ganz Bald!

Herz oder Kopf

Heute gab es mal wieder so einen Moment in dem ich nicht weiter wusste. Einer von vielen, leider ist das manchmal so. Wenn der Kopf die Überhand gewinnt und das Herz das Nachsehen hat. Gerade im Winter durch Schnee und Kälte ist der Juckreiz bei uns sehr viel ausgeprägter als sonst. Gerade die Fußgelenke vorn und hinten, sowie die Hände und Handgelenke sind dann nass und werden wund. Da kommt dann der Juckreiz und es werden wunde und rote Stellen. Ich weiß das und trotzdem erwische ich mich immer wieder dabei meinen Sohn zu belehren das er doch bitte nicht kratzen soll…..Und immer wieder habe ich danach ein schlechtes Gewissen. Er kratzt und verletzt damit wieder seine Haut was wiederum zu erneuten Schmerzen führt. Es ist und bleibt ein ewiger Kreislauf. Jedes mal nehme ich mir vor nichts zu sagen, einfach das Kratzen zu ignorieren. Aber oft kann ich es einfach nicht obwohl ich weiß das es auch für meinen Sohn belastend ist. Ich weiß einfach manchmal nicht weiter. Es ist einfach Überhauptkeiner perfekt!! Für die Kinder ist es meist (!) nicht so schlimm damit umzugehen da es einfach die Normalität ist. Wie Eltern sind die die mitunter einfach zu viel denken.

Weil wir Eltern besser wissen oder verstehen können welches Verhalten sich wie weit auf den Hautzustand auswirkt. Genau das ist der Fehler. Uns Eltern fehlt einfach manchmal die Leichtigkeit es so zu nehmen wie es ist weil wir uns zu viele Gedanken über die Situation drum herum machen. Was denken andere über uns? Was denken andere Kinder über mein Kind wenn sie die Haut sehen? Verständlich aber einfach falsch. Wenn ich so gar nicht klar komme, schnappe ich mir meine Jogamatte, lege eine CD ein, versuche mich zu entspannen um einfach alles los zu lassen. Mann kommt immer mal wieder an seine Grenzen und muss einfach den Weg zum inneren Gleichgewicht finden.

Es ist überhaupt keine Schande mal Schwach zu sein und darüber zu sprechen ist immer besser als es in sich hinein zu fressen. Auch wir Eltern sind oft psychisch arg belastet darum ist es wichtig sich Unterstützung zu holen wenn es mal nicht weiter geht.

Alles wird gut:-)

Aller Anfang ist schwer:-)

Ich überlege seit langem, wie ich meinen Blog zum Thema Neurodermitis anfangen sollte. Aber genau das ist wohl der Fehler. Es gibt so erdenklich viel was uns jeden Tag so passiert. Gerade der Alltag erzählt doch immer wieder die schönsten Geschichten. Wir sind eine durchgeknallte, lebhafte und durch und durch normale Familie mit vielen Ecken und Kanten:-)

Eine dieser Kanten jedoch ist die Neurodermitiserkrankung meines Sohnes. Aber Hey das Leben geht definitiv weiter. Das hört man leider sehr oft. Viel zu oft. Klar gibt es viel viel schlimmeres aber solch eine Erkrankung ist nun mal für jeden ein individuelles Problem, was auch sehr oft in die Qualität des Familienlebens eingreift. Gerade wenn es die eigenen Kinder betrifft.

Meine Brötchen verdiene ich im Büro von Montag bis Freitag bei 35h. Mein Partner ist in der Lebensmittelproduktion im 3-Schicht-System. Wie sind also beruflich ganz gut eingespannt und unsere Mäuse von 1,5 Jahren bis 10 Jahren tun dann ihr übriges:-)

Ich habe viele Jahre gebraucht um zu verstehen das es nun mal einfach so ist. Wenn die Neurodermitis da ist, ist sie da. Ob nun Laune der Natur oder durch die Gene weiter gegeben. Dann muss jeder seinen eigenen Plan entwickeln und seinen persönlichen Weg gehen. Da gibt es leider keine Standartwege. Wir leben einfach jeden Tag spontan. Klar gibt es einen Plan der Hautpflege etc. Aber es ist einfach nicht jeder Tag gleich und das ist auch gut so;-)

Mein Sohn hat Neurodermitis seid er 1,5 Jahre alt war. Witzig ist das ich nicht mal genau sagen kann wann es uns vom Arzt mitgeteilt wurde. Wir leben eigentlich schon sehr lange mit trockener und schuppiger Haut und irgendwann führte eins zum anderen. Wenn ich mir überlege, welchen Platz die Neurodermitis und alle Themen drum herum bei uns einnehmen, dann wäre mit wahrscheinlich langweilig wenn es nicht so wäre;-)

Aber eins ist das allerwichtigste…einfach ruhig bleiben. Versucht es so gut es euch gelingt. Die gesunde Balance zwischen Hautpflege und einfach mal loslassen ist ungemein wichtig. Das ist ein Prozess der mitunter Jahre dauern kann. Aber das ist ein Thema was ich in einem der nächsten Posts aufgreifen werde.

Wir müssen einfach jeden Tag kämpfen und stark sein. Mal mehr mal weniger aber der Grundgedanke bleibt:-). In diesem Sinne bis ganz Bald.

Der alltägliche Wahnsinn

Was für ein Tag:-)

Jeden Tag aufs neue klopfe ich mir auf die Schultern. Im Moment fühlt sich jeder Tag wie nacktes Überleben an. Klingt vielleicht krass aber ist einfach die Wahrheit.. Auf der anderen Seite geben mir diese Gedanke schon zu denken. Es sind schließlich meine Kinder und ich sollte doch als Vollzeitmutter total glücklich und ausgelastet sein!. Und ich sage euch das bin ich täglich. Es ist für mich mittlerweile echt schwer alles unter einen Hut zu bekommen. Der Große braucht seine Lehrerin (also mich :-)) , ebenso mein Zweitjüngster mit seiner Vorschule. Wollen wir nicht meinen Theo vergessen der noch viel im Kuschelmodus ist und natürlich meine Tochter mit anderthalb Jahren. Alle mit Kids können sich da denke ich ein perfektes Bild machen ;-).

Aber wisst ihr ich bin derzeit so unendlich Stolz auf mich selbst obwohl ich jeden Abend einfach total fertig bin. Denn wir Eltern werden derzeit ungemein gefordert. Was uns jetzt nicht umhaut, lässt uns nur noch mehr wachsen. Derzeit merke ich wieder extrem wie sich die Gesamtsituation auf die Haut meines Sohnes auswirkt. Ich denke es ist eine Mischung aus der Isolation und der allgemeinen Stimmung auch zu Hause. Mir fällt schon täglich auf das er die Hautpflege schleifen lässt. Wird wohl auch mit seinem Alter zu tun haben :-).

Aber grad das rächt sich dann meist wenn die Haut wieder trocken und rau ist und der Juckreiz dadurch noch stärker wird. Aber das wissen wir. Ihm ist das am Ende total Banane, was mich dann wieder auf die Palme bringt. Er macht es einfach:-). Manchmal denke ich, er macht das mit Absicht.

Aber das ist Quatsch eigentlich, das weiß ich. Da können wir am Ende nur pflegen. Wir benutzen derzeit viel die “APP Kindersalbe” von Dr. Beckmann. Die ist wirklich super.

Mehr dazu das nächste mal. Mein Bettchen ruft;-)