Achterbahn

Hallo Zusammen,

es ist die letzten Wochen recht ruhig geworden um mein Blog was mir echt leid tut. In den letzten Tagen und Wochen hat sich die Welt in vielerlei Hinsicht schneller gedreht als normal.

Ich wollte euch so schön geordnet die Neuigkeiten und völlig verrückten Dinge erzählen die so passiert sind, muss jedoch erstmal meine Gedanken sortieren. Da meine Tochter vorhin erstmal unseren Fernseher geschrottet hat, und ich meine so richtig filmreif geschrottet, müssen wir mal wieder umdisponieren. Es kommen ja nicht Gott sei Dank noch genug Kosten in den nächsten Wochen:-) Hochzeit sei Dank.

Naja….eben das pure Leben. Dann muss man eben mal schnell einen neuen Fernseher besorgen.Ihr kennt das oder?:-)

Auf geht die wilde Fahrt

In den letzten Wochen ist die Haut meines Kindes, und leider auch meine, volle Kanne Achterbahn gefahren. Ich denke es wird ne Mischung aus dem lieben Frühling und der lieben Pubertät meines Sohnes zu tun welche mir regelmäßig die Haare grau färben.

Im Moment fängt ja auch irgendwie alles an zu blühen daher brauchen wir aktuell auch wieder unsere Antihistaminika.

Jeden Morgen ist genau das der Grund warum man bereits früh schreiend aus dem Haus laufen will…..die Regelmäßigkeit der Hautpflege, und da gehört meines Erachtens auch die Allergietablette dazu, ist nun mal entscheidend für den Erfolg eines halbwegs stabilen Hautzustandes. Das weiß ich…ich bin erwachsen. Manchmal weiß ich einfach nicht weiter wie ich es meinem Sohn noch erklären kann. Mit 11 Jahren kann man da schon etwas Einsicht erwarten meine ich. Aber kann ich das wirklich?

Ich meine es doch nur gut und möchte nur sein bestes. Aber genau das ist der Fehler. Eigentlich ist es kein Fehler als solches aber ich sollte ihn einfach machen lassen. Jedes mal versuche ich ihm neu begreiflich zu machen was eine schlechte Hautpflege für Konsequenzen hat. Er tut mir ja nicht weh damit. Ist am Ende seine Haut. Man müsste den Großen wirklich mal in Ruhe lassen und er wird sehen was passiert. Am Ende kann ich ihm nicht ewig Vorschriften machen…die Zeit wird kommen in der er sein Leben allein meistern muss. 

Aber genau solche Themen sollte man auch mal ansprechen. Ich bin nicht perfekt und habe Fehler oder mache diese, wie jeder andere Mensch auch. Im Moment habe ich das Gefühl von allen Seiten gezerrt zu werden und irgendwann zu platzen. Ich habe fast Bammel vor der Pubertät wenn diese dann wirklich mal kommt, wenn es jetzt schon so heiß her geht;-) 

Was solls….:-)

Jeder Tag ist wieder neu und es macht doch immer wieder Spaß und Freude die Kinder zu sehen und zu erleben. Ihren wilden Geschichten zu lauschen und sich immer wieder auf diese süßen Wesen einzustellen. Dafür bin ich Mutter und auch so ein Scheiß wie neurodermitis wird uns nicht das Leben versauen. Ich bin bei allen Problemen, Irrwegen oder Hürden unheimlich Dankbar für meine Kinder, welche ich mehr Liebe als mein Leben, und den Mann an meiner Seite, der mich jeden Tag erträgt;-)

Im nächsten Beitrag möchte ich euch eins meiner schönsten Kinderbücher vorstellen. Es geht um den kleinen Hasen Hannes, welcher auf einmal keine Möhren mehr essen und nicht mehr auf der Wiesen umher hoppeln darf…..mehr dazu kommenden Donnerstag.

Schreibt mir doch mal eure Meinung zu meinem Blog hier oder wie Ihr den Alltag mit dem Thema Neurodermitis erlebt. Ich bin für jeden Kommentar dankbar der mich als Mutter und Betroffene wachsen lässt. Es gibt so viele Wege mit den typischen Situationen im Alltag zurecht zu kommen. Vielleicht habt Ihr Vorschläge für neue Blogbeiträge oder Anregungen, dann immer her damit. Email steht im Impressum.

Bis Bald, eure Franzi

Mal wieder Leben

Hallo an Alle:-)

nun habe ich endlich mal wieder Zeit mir meine Gedanken und Erlebnisse von der Seele zu schreiben.

Es ist doch tatsächlich bald Weihnachten und irgendwie stehe ich, wie jedes Jahr, total auf der Stelle. Ich möchte meinen Kids eine schöne vorweihnachtliche Zeit ermöglichen, mit Ausflügen und Kekse backen, aber irgendwie funktioniert das alles nicht so richtig:-)

Das mit den Keksen klappt aber einfach mal spontan einen Ausflug machen ist ja im Moment gerade schwer bis nicht möglich. Ich wiederhole mich wahrscheinlich, nur hatte ich gehofft, das unser derzeit meistgehasstes Teufelchen “Corona” endlich mal verschwindet. Hoffnungslos Naiv wie sich herausgestellt hat. Aber trotzdem möchte ich mir noch bissl was an Hoffnung bewahren.:-)

Die Suche nach dem neuen Kinderarzt

Ich möchte euch heute gern erzählen wie unheimlich anstrengend es war, einen neuen Hausarzt und vor allem einen neuen Kinderarzt für meine Kids zu finden.

Wir mussten uns bis Ende Oktober einen neuen Kinderarzt suchen da unser bisheriger Arzt, verdient keine Frage, in Rente gegangen ist. 

Wir haben recht spät von der Situation erfahren was es nicht gerade leichter gemacht hat. Vor allem mit 4 Kids ist das eine große Herausforderung. Mein Weg führte mich über 3 Kinderärzte welche uns nicht aufnehmen konnten, bis zum jetzigen. Irgendwann dann fand ich endlich eine neue Zuflucht für uns:-).

Ich finde es ja völlig ok wenn der Arzt mehr als genug Patienten hat und niemanden mehr annehmen kann, aber es wird in den Medien und allgemein anders Kommuniziert. Von wegen es gibt keinen Ärztemangel. Gerade mit den Hautproblemen meiner beiden Jungs brauche ich natürlich einen Kinderarzt welcher meine Hautpflege mit passenden Rezepten unterstützt. Es geht ja auch nicht nur um die Hautproblematik selbst. Ihr wisst selber warum man mit Kindern so zum Arzt gehen muss:-)

Zum Schluss hatte der neue Kinderarzt unsere Unterlagen von alten bekommen und wir hatten unser erstes “Vorstellungsgespräch”:-)

Am Ende waren meine Angste und Zweifel völlig unbegründet und die neue Ärztin und das Praxispersonal unheimlich nett und hilfsbereit.

Jeder wird im Leben mit Herausforderungen konfrontiert und am Ende war es ja auch “nur” ein Ärztewechsel aber eben trotzdem ein Thema für uns.

Rückblicken auf das wirklich wichtige

Die letzten Tage wurde mir wieder mehr bewusst wie wichtig es doch ist, Freunde und Familie an der Seite stehen zu haben. Ich plane einen Podcast in dem ich einfach Schnattern kann wie mir der Schnabel gewachsen ist und zu den Themen die mir wirklich am Herzen liegen. Danke dir Marco für deine Hilfe und Unterstützung zum Thema Mindset:-)

Ich bin sehr dankbar für Fragen oder Themen die euch am Herzen liegen. Gern greifen wir diese dann zusammen auf.

Ich wünsche allen besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr:-)

Bis Bald

Rebellion

Gerade im Moment, wenn ich diese Zeilen für Euch verfasse, bin ich an dem Punkt, einfach Raus zu gehen und meine Wut und Sorgen heraus zu brüllen!!

Ich bin mir ganz sicher, weil ein solches Verhalten menschlich ist, das Ihr das auch schon einmal erlebt habt. Mein Sohn rebelliert immer mehr und verweigert alles was nur ansatzweise mit dem Thema Hautpflege zu tun hat. Zum Schluss, nach endlosen und oft lauteren Diskussionen, macht er es dann aber genauso, so sollte es nicht sein oder?

Du bist Schuld! Dank Dir habe ich Neurodermitis! Es ist unfair, warum habe gerade ich Neurodermitis?! Diese Fragen bekomme ich fast täglich an den Kopf geknallt und nach reiflicher Überlegung gebe ich meinem Sohn völlig recht!. Denn genau solche Fragen kann ich ihm zum Teil einfach nicht erklären. Meist sind das Situationen in denen ich versuche meine eigenen Unsicherheit mit Themenwechsel oder einfach nur, nennen wir es Elterngehabe, zu überspielen. Elterngehabe definiere ich selbst als das ich dann einfach das Thema beende mit dem Vermerk das ich ja nur sein Wohl im Sinn habe und jetzt mit dem Thema Schluss ist. Er war aufgebracht, ich war aufgebracht und danach ging erstmal jeder seiner Wege. 

Nun sitze ich hier und denke darüber nach wie schwach ich doch bin, da ich weiß bzw ja eigentlich wissen müsste, wie er sich fühlt und was in ihm vorgeht.

Der Punkt ist, das ja meist ein eher ungepflegter Hautzustand zu sehr trockener und schmerzender Haut führt. Er meint das es doch keinen Sinn hätte sich einzucremen da die Haut ja eh wieder weh tun wird. Mein Sohn ist elf. Er versteht die Zusammenhänge schon sehr gut, wird immer kritischer und hinterfragt sehr viel mehr als noch vor ein paar Jahren. 

Der Weg aus der Krise

Dies ist ja auch sehr gut. Entwicklung ist sehr wichtig im Leben. 

Da kann ich mich mit dem Thema Neurodermitis auskennen wie ich will, kann aus meinen eigenen Erlebnissen meine Schlüsse ziehen und trotzdem war ich nicht in der Lage diesem Kind eine, für ihn, zufriedenstellende Antwort zu geben warum gerade er Neurodermitis hat und viele seiner Freunde nicht.

Ich denke, und das ist meine Meinung, diese Phase gilt es für uns beide zu überwinden. Eine Phase der Wut und Enttäuschung warum gerade Ich. Ich habe mich damals ebenso ohnmächtig gefühlt und musste lernen mich wieder so zu nehmen wie ich bin. Manchmal muss man einfach akzeptieren wer man ist, und was man an Handicaps nun mal hat.

Wir reden von einem Kind was derzeit nirgends offene oder wunde Stellen. Das Thema Gesichtspflege ist derzeit unser Hauptsorgenkind.

Ich sehe mein Kind an und denke ich erblicke das schönste Geschöpf auf dem Erdball, kurze Anmerkung meines Mutterherzens:-), und er sieht nur die eine geschwollene oder rote Stelle im Gesicht. Und ja, es ist schon so, aber macht ihn das aus?.

Fazit

Ich muss geduldig bleiben und hoffen das sich diese Unsicherheit irgendwann in ein riesengroßes Selbstbewusstsein wandelt. Denn dies braucht man ganz dringend wenn man den Hang zur Neurodermitis hat. Wir als Eltern, müssen solchen Situationen, wie oben beschrieben, mit einer Sicherheit entgegentreten das dies unseren Kinder in Fleisch und Blut übergeht.

Genau da habe ich heute versagt und ich muss versuchen das nächste mal für mich und am allermeisten für meinen Sohn, besser mit der Situation umzugehen.

Wir Eltern sind nicht perfekt und oft einfach mit dem Latein am Ende. Ich bin mir sicher das dies ein Satz ist den viele Eltern, nahe zu alle, irgendwann mal unterschreiben können.

Ob Neurodermitis, Asthma oder einfach nur Pubertät:-)

Bis Bald.

Emotionen

Ich bin gerade emotional derart aufgewühlt, dass ich kaum noch weiß was ich euch heute erzählen wollte. Ich weiß noch ganz genau wo ich damals am 11.09.2001 war. Dieser Terroranschlag erschüttert mich noch heute zutiefst. Könnt ihr euch das vorstellen was den Menschen dort Widerfahren ist, welche unmittelbar betroffen waren? Die Menschen die oberhalb der Einschlagsetagen am arbeiten waren? Ich schaue mir gerade auf Super RTL die Dokumentation dazu an und sehe wie viele Menschen diesen Schicksalsschlag auch heute, 20 Jahre danach, nicht verwunden haben. Das viele Leid, die Schmerzen und der unheimlich große Verlust ganz ganz vieler Leute, zeigt mir einmal mehr auf, das es sehr viel schlimmeres gibt als Neurodermitis.

Ich weiß natürlich das diese beiden Sachverhalte so überhaupt nicht zu vergleichen sind. Natürlich nicht!! Aber trotzdem werde ich sehr Wehmütig und mir wird wieder klarer was wirklich zählt im Leben. Alles wird gut und man kann alles schaffen. Immer. 

Ich wollte euch von unserem Urlaub erzählen und von unseren Praxiserfahrungen bezüglich des Milbenschlafsacks. Ich kann vom Urlaub ausgiebig berichten aber leider vom Schlafsack nicht, denn den haben wir vergessen. Sinnlos oder:-)

Wir hatten noch ein weiteres Highlight diese Woche!! Dies war der Schulanfang meines Sohnes Diego. Der kleine, große Schatz ist nun tatsächlich auch in der Schule. Wahnsinn wie schnell die Zeit rennt. Die Wochen gehen vorbei in einem Tempo, das man das Gefühl hat, der Montag kommt nur von dem Sonntag:-)

Manchmal, wenn ich genau darüber nachdenke, recht oft, überlege ich wie ich mein Leben entschleunigen kann. Was könnte ich tun um allem gerecht zu werden und trotzdem Zeit für mich zu haben? Ich kam immer zu dem Ergebnis das beides in unserer Familienkonstellation nicht möglich ist. Man kann einfach nicht alles haben. Zumindest geht mir das so. Nach 7h Arbeit könnte ich bis in die Nacht hinein Aufräumen und Putzen. Mir ist wichtig das unsere Wohnung sauber ist und die Kids sich wohl fühlen. Man kann ruhig sehen das bei uns 4 Kinder leben:-)

Ich möchte einfach die Balance zwischen Haushalt und der Zeit mit den Kindern besser abpassen, sozusagen den Fokus anders ausrichten.

Bis Bald

Mal wieder ICH:-)

Hallihallo ihr Lieben:-)

es wird auch Zeit das ich Euch mal wieder ein Update über uns zu Hause liefere, denn es war mal wieder wahnsinnig stressig und laut bei uns. Naja, es ist halt das pure Leben mit 4 Kids, Gehöft, Gemüse und 30 Hühnern:-)

Wir haben endlich ein Feriendomizil gefunden, wo wir dieses Jahr mal eine ganze Woche Urlaub machen können. Ich habe dazu, für meinen Sohn, einen Milbenschlafsack erworben. Da kann man Kissen sowie Decke dann irgendwie einbinden und er kann sich dann da reinlegen zum schlafen. Da der Große ja hauptsächlich, zumindest laut Bluttest, daran leidet, dachte ich es wäre einen Versuch wert. Ich werde Euch ausgiebig, sowie mit Bildern, berichten wie unser Urteil damit ausgefallen ist. 

Ich selber bin in den letzten Wochen auch wieder unheimlich fertig und fühle mich wie ein Plätzchenteig unterm Nudelholz:-)

Täglich versuche einfach zu funktionieren und jeden Tag mein Programm  abzurufen. In den letzten Wochen allerdings fällt es mir zunehmend schwerer, alles was ich so zu tun habe, unter einen Hut zu bekommen. Klar, alles was ich zu tun habe, wollte ich ja so….aber dann etwas abzugeben und sich damit eigentlich zu erleichtern, kann ich nicht. Vielleicht bin ich nervlich einfach nur zu Zart besaitet im Moment.

Ich kann mich schlichtweg nicht zerteilen. 

Wart Ihr mal in der Situation, euch zu fragen, ob das, was gerade im Leben so passiert, alles ist? Gibt es nicht mehr für mich? Soll es so weitergehen? Ich bin gerade an einem Scheideweg wo ich entscheiden muss wie es mit mir, meinem Leben und das meiner Familie weitergehen soll. Eine Entscheidung zu treffen und alles in eine Waagschale zu werfen ist sehr schwer. Aber genau so eine Situation bringt einen weiter. Mal sehen was noch so kommt:-)

Aber Entwarnung…Es ist familiär alles super. Den Kids geht es gut und bei meinem Partner und mir ist auch alles bestens. Es sind halt die Irrungen und Wirrungen im Leben die mir das Leben derzeit bissl schwer machen. Jeden Tag den Spagat zwischen Arbeit, Gemüse und Tieren sowie meinen Kindern zu schaffen, ist im Moment meine größte Herausforderung. Und das jeden Tag! Ja… ich wollte es so. KLar ich müsste nicht 4 Kinder haben, dann würde es mir besser gehen. Dies wurde mir auch schon an den Kopf geworfen. Aber da Scheiß ich drauf. Ich denke man muss sich auch mal auskotzen können und am Ende trotzdem wieder aufstehen. Ich bin mir ganz sicher dass jede Mutter, jeder Vater diesen Moment kennt, wo man glaubt es geht hier nicht mehr weiter. Jeder der dies nicht zugibt lügt sich selber in die Tasche. 

Diese Momente kommen und gehen und es wird trotzdem immer weitergehen. 

Verzeiht mir bitte meine direkten Worte aber ich spreche in meinem Blog so wie mir der Schnabel gewachsen ist!!

Von daher ein paarmal tief durchatmen und weiter geht die wilde Fahrt:-):-):-)

Das eigene Ich

Vorweg…vielen Dank liebe Jenny das ich dich heute zum Thema machen darf:-)

Letztes Wochenende hatten wir Besuch von einer guten Freundin und deren Sohn. Wir hatten jetzt nicht täglich Kontakt aber haben uns hin und wieder vor dem Kindergarten getroffen. Denn ihr kennt das sicher…ein Heimgang ohne paar Minuten auf den Spielplatz zu gehen, welcher sich direkt neben dem Kindergarten befindet, ist schlichtweg unmöglich:-)

Aber immer wenn wir uns sehen ist es als würden wir uns täglich sehen. Man muss einfach kein Blatt vor den Mund nehmen. Ich genieße das sehr. Sie ist Anfang des Jahres mit ihrem Sohn in die Nähe ihres Partners gezogen und der Große wird dann in ihrem jetzigen Heimatort eingeschult. Ich denke Kinder in dem Alter passen sich relativ schnell neuen Situationen an und lernen auch neue Kinder kennen.

Ihr Besuch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt wie wohl andere Leute mit solchen, plötzlich auftretenden, Hautproblemen umgehen welche vorher damit noch nie Kontakt hatten. Bei mir ist das Thema schon immer relevant. Mal mehr und mal weniger ausgeprägt aber ich kenne es eigentlich nicht wenn man komplett gesunde Haut hat. Es muss unheimlich frustrierend sein wenn man sich im Spiegel nicht mehr anschauen kann. Man fühlt sich so unheimlich bloßgestellt vor allen. Es tut oft auch einfach körperlich weh wenn man Wunden, Risse oder geschwollene Stellen hat. Und das dann noch im Gesicht ist so ungefähr das schlimmste was ich mir vorstellen kann.

Du kannst deine Haut im Gesicht eben nicht verstecken. Überall sonst gibt es Kleidung aber nicht im Gesichtsbereich. Genau das ist ihr widerfahren. Wahrscheinlich führte eine Allergie zu dem Ausbruch. Welche genau das sein kann klärt sie gerade bei Fachärzten ab. Ich wusste gar nicht das es mittlerweile so schlimm ist. Aber was heißt schlimm: Wer definiert “schlimm”?

Am Ende muss man versuchen erhobenen Hauptes nach vorn zu Blicken. Ich habe auch sehr oft meine Hautprobleme im Gesicht. Da immer das totale Selbstvertrauen auszustrahlen ist, so glaube ich zumindest, fast unmöglich. Wir haben uns länger unterhalten und ich denke es tat ihr auch gut mit jemandem darüber zu sprechen der ähnliches erlebt hat. Meiner Meinung nach kann auch jemand ohne Hautprobleme nicht wirklich mitreden. Ganz oft kommen diese und jene Ratschläge von Leuten die es nur gut meinen. Klar ok aber das hilft einem auch nicht weiter. Ich denke es braucht Zeit sich so zu akzeptieren wie man ist. 

Das Thema und unser Gespräch hat mich sehr lange beschäftigt und ich musste ein paar Tage darüber nachdenken was genau ich eigentlich schreiben will. Sie klärt jetzt ab was genau ihr zu schaffen macht und probiert ein paar verschiedene Cremes aus. Das muss man auch denn es gibt bei Neurodermitis kein Allroundheilmittel. Am Ende des Tages empfand ich sie als sehr Stark und ich selber finde sie geht gut mit der Sache um. Es ist am Ende “nur” eine Hautkrankheit welche aber psychisch absolut nicht zu verachten ist. Ich habe vor einiger Zeit mal überlegt in diese Richtung was zu machen und im Moment kribbelt es mir in den Fingern. Na mal sehen was noch so kommt. 

Wann sind wir eigentlich zufrieden?

Ich freue mich gerade wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Wir haben heute unser Ferienhaus gebucht und hoffen dass uns Corona nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Endlich abschalten und mal raus aus dem Alltag. Ein paar Tage Urlaub tut uns allen gut und lässt uns mal was anderes sehen und hören außer Corona. Zumindest hoffen wir das. 

Ich muss dazu sagen, das ich mit dem Thema Corona mehr als skeptisch umgehe. Wir verleugnen Corona nicht, jedoch finden wir die Einschränkungen zu diesem Thema mehr als grenzwertig und unangemessen. Ich möchte nicht wissen wie viele Betriebe der Gastronomie oder der Veranstaltungsbranche darunter Pleite gehen. Zu diesem Thema könnte ich mich ewig auslassen. Mittlerweile ist ja auch die Priorisierung der Berufsgruppen aufgehoben worden soweit ich informiert bin und das wird auch höchste Zeit!! JEDER der mit seinem Job seinen Lebensunterhalt bestreitet IST Systemrelevant!! Ich fühle mich schon als Mensch 2ter Klasse behandelt wenn ich als Kundenbetreuerin im Büro nicht wichtig genug bin um meine Kids in die Kita zu bringen und arbeiten zu gehen. Nein, ich hatte keinen Anspruch auf Notbetreuung und musste daher diverse Kindkranktage in Anspruch nehmen. 

Mich hat das derart frustriert dass sich das am Ende auf die ganze Familie ausgewirkt hat. Zum Schluss haben wir, und tun wir bisher auch immer noch nicht, keine Nachrichten mehr geschaut. Es gibt doch mittlerweile kaum noch andere Themen als Gewalt, Ausländerhass sowie deren Auswirkungen und eben Corona. Was wir extrem merken ist die angespannte Psyche bei Collin. Bei uns Eltern aber am Ende genauso. Er kommt kaum zur Ruhe und ist am Ende auch öfter drinnen als sonst. Wir gehen viel raus auch durch das Gehöft und die Tiere. Aber ohne regelmäßige Schule und die sportlichen- sowie gesellschaftlichen Aktivitäten ist man halt mehr zu Hause. Er hat einfach gerade diese Null-Bock-Stimmung welche ich ja nachvollziehen kann aber es uns eben nicht immer leicht macht. Das zeigt sich auch beim Thema eincremen. Dies hatte ich ja schonmal angesprochen. Mal so und mal so:-)

Es ist einfach die Luft komplett raus und ich würde gern wieder zur Normalität übergehen. Ein bisschen naiv aber man soll ja noch Träumen dürfen:-)

Ich bringe hier lediglich meine Meinung und mein Empfinden zum Ausdruck. Selbstverständlich respektiere ich die Meinung anderer. Ich lasse auch gern mit mir reden und diskutiere gern über verschiedene Meinungsansätze. Aber ich lasse mir meinen Mund eben auch nicht verbieten. Klar setze ich die Maske im Laden auf und mache einen Coronatest wenn ich gewisse Dinge erledigen will. Weil es eben im Moment nicht anders geht.! Ich finde aber sehr wohl dass vieles für mich nicht zusammenpasst. 

Trotzdem denke ich das wir alle gestärkt aus der Sache rausgehen werden und jeder seinen Weg gehen wird. Ich bin der Überzeugung dass immer eine Tür aufgeht wenn sich vorher eine geschlossen hat. Ich habe mich gewagt diesen Blog hier zu starten und Euch einfach von unserem Leben und unseren Erfahrungen zu berichten. Das war auch für mich eine völlig neue Erfahrung die mich in meinem Selbstbewusstsein gestärkt hat. Wir werden das alles durchstehen und ganz bestimmt werdet ihr auch etwas positives an bzw bei Euch entdecken. Immer nach vorn, nie nach hinten schauen. Dies ist mein Motto und ich versuche es täglich zu realisieren. Gott sei Dank sind wie alle nur Menschen und fallen mal hin. Krone richten und weiter!:-)

Bis Bald

Zukunftsgedanken

Kennt Ihr das Gefühl nicht so richtig zu wissen was die Zukunft für einen bereit hält? Ich denke im Moment oft darüber nach. Nicht zu wissen was kommt kann einem wirklich Angst einjagen. Zumindest geht es mir so. Ich muss immer wieder daran arbeiten mein Mindset soweit auszubauen dass ich immer erhobenen Hauptes nach vorn blicken kann. Jeder strauchelt mal oder ist sich nicht Sicher ob das was man tut auch richtig ist. Das ist, denke ich, nur menschlich. Wir sind gerade an einer neuen Stufe im Leben angekommen denke ich:-)

Mein Collin beginnt die 5. Klasse in einer neuen Schule. Damit gehen neue Klassenkameraden und vollkommen neue Herausforderungen einher. Wir kennen es doch alle noch damals als wir in der Situation waren. Die einen gehen los und alles klappt und die anderen brauchen paar Anläufe mehr. Diego wiederum feiert mit uns im September seinen Schulanfang. Er kommt in die 1. Klasse und freut sich, im Moment noch, sehr darauf. 

Manchmal denke ich darüber nach was uns hätte noch treffen können. Klar, Neurodermitis ist scheiße. Das kann man ruhig mal aussprechen und trotzdem bin ich dankbar das es ist, wie es ist. Wenn man einen Weg gefunden hat mit der Situation umzugehen, dann ist das Leben doch schön. Klar das dauert, hat es bei uns auch. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!.

Denkt ja nicht das ich alles richtig mache!. Never. Ganz oft kommen mir Zweifel und die sind gut!! So kann ich mich immer wieder hinterfragen ob mein Weg weiterhin so passt und ob ich was ändern sollte. Man sollte immer mal überprüfen ob man noch nach vorn blickt oder auf der Stelle steht. Ich denke oft darüber nach ob mein Weg der richtige ist. Aber richtig liegt, so denke ich, immer im Auge des betrachters. Wenn es für dich OK ist dann passt es auch. 

Aber zu lange sollte man sich mit solchen Dingen aber auch nicht  belasten sonst dreht man durch:-). Alles zu seiner Zeit und in einer gewissen Dosis. Das Leben ändert sich ja nicht binnen Sekunden. Aber so ist es eben. Wir sollten nach vorn blicken und uns auf das freuen was da kommt, denn jedes Problem, jede Herausforderung und jedes Versagen bringt uns doch am Ende weiter im Leben. 

🙂 Auf Bald.

Hautprobleme in der Schwangerschaft

Meine letzte Schwangerschaft ist nun schon 2 Jahre her. Ach, manchmal erinnere ich mich doch wehmütig daran das ich kein Kind mehr bekomme. Wir haben 4 wundervolle Kids und kommen auch gut zurecht. Ich hatte jedoch, in der Schwangerschaft noch mehr, sehr unter meiner Neurodermitis zu leiden. Das klingt immer irgendwie extrem, ich weiß. Ich glaube auch dass Menschen, ohne diese Hautprobleme, gar nicht mitreden können. Sie können gerade den psychischen Aspekt überhaupt nicht nachvollziehen. Daher sollten sie auch nicht urteilen, was viele ohne nachzudenken tun. Leider. 

In vielen Fällen tritt Neurodermitis bereits am Anfang der Schwangerschaft auf. Bei ca. 30 Prozent der Betroffenen werden die sowieso schon vorhandenen Hautprobleme schlimmer. Die Prozentzahl habe ich mal wo gelesen:-) . So kann ich den Sachverhalt auch wiedergeben und bestätigen. Die Haut war oft rau, rissig und hat fürchterlich gejuckt. Wie oft ich dalag und mein Partner mich eingecremt hat und gleich noch gekrault. Das habe ich genossen. Denn das kann ich selber so nicht tun. Wenn ich mich selber kraule, kratze ich mich automatisch irgendwann. Das passiert mir dann nicht:-)

Ihr habt sicherlich ähnliche Erfahrungen gemacht. 

Ich selber bade unheimlich gern. Ich schaue dass mein Mann für die Kinder zur Verfügung steht und lese dann in aller Ruhe ein Buch. Das kann schon mal 2 Stunden dauern. Genau das ist jedoch eigentlich eher Kontraproduktiv. Durch zu langes und heißes baden trocknet die Haut noch mehr aus. Man sollte nur kurz duschen und eine milde hautfreundliche Waschlotion verwenden. Linderung können rückfettende Maßnahmen, kühles Abduschen und feuchte Umschläge bringen. Ich selber habe auch immer Antihistaminika zu Hause welche ich auch in der Schwangerschaft , natürlich nur nach Bedarf, eingenommen habe. Soviel zur Theorie. Ich selber habe die Pflegesalben meines Sohnes sowie seine Kortisonsalbe mitverwendet. Die Pflegesalbe (Exipial Lipolotio) müssen wir sowieso selbst kaufen.

Ich bin schon als Säugling an Neurodermitis erkrankt und habe daher mit einer Verschlimmerung gerechnet. Wer jedoch damit noch keine Berührung hatte ist sicherlich total verunsichert. Es ist oft nur eine zeitlich begrenzte Belastung welche meist nach der Entbindung wieder verschwindet. Meistens. Davon ging ich nicht aus von daher habe ich diese Hoffnung nicht wirklich aufkommen lassen.

Ich kann gern noch weiter ins Detail gehen oder auch gern Fragen beantworten falls Ihr gern weitere informationen haben möchtet. 

In diesem Sinne bis Bald:-)

Erwartungen

Heute hatte ich mal wieder so einen Tag, den man eigentlich nur abhaken kann. Ich bin heute so richtig mit meinem, ich glaube pupertierenden, Sohn aneinandergeraten mit dem Ende das mir an den Kopf geworfen wurde ich würde viel zu viel von ihm erwarten. 

In dem Moment habe ich das als Rebellion abgetan. Aber später kreisten meine Gedanken immer wieder um dieses Thema. Hat er recht? Erwarte ich zu viel von meinem 10-jährigen Sohn? Wo genau gehen denn zu hohe Erwartungen los?

Ich erwarte Mittlerweile das die Hautpflege meines Sohnes jeden Tag ordentlich funktioniert. Bedeutet er cremt sich frühs ordentlich ein und dann abends nochmal. Das sind so Sachen die er einfach selber machen muss. Er muss auch die Konsequenzen kennenlernen wenn er seine Haut nicht so einschmiert wie es sein sollte. Ich achte da auch sehr drauf das er das laut Hautpflegeplan nach und nach macht. Nur ist es eben auch oft so das er keinerlei Lust hat sich ordentlich ein zu cremen. Gerade dieser Sachverhalt war heute so der Killer:-)

Ich meine das solche Stresssituationen am Ende zu seelischen Belastungen führen. Auch Angst und Schuldgefühle führen zu Juckreiz und die damit verbundenen Folgen. Der Körper reagiert auf starken Stress oft wie auf einen Mückenstich. Das habe ich so erlebt bzw empfunden. Histamin wird freigesetzt, um die Entzündungsphase der Wundheilung anzuregen. Das geht mit Schwellung, Rötung und Jucken einher. Bei starkem Stress kann deine Haut also auch ohne Einwirkung von außen jucken. Genau das kann ich aus meiner Sicht bestätigen. Ich merke oft dass ich bei Collin eine Schwelle überschreite die ich als normal empfinde, er aber schon als viel zu weit. Klingt irgendwie sehr kompliziert was. 

Manchmal muss man einfach loslassen und die Dinge laufen lassen. Das ist unheimlich schwer. Es gibt so viele Momente wo ich den Kampf verloren habe….und ich hasse mich dafür. Aber das ist es was ich immer wieder sagen. Wir Eltern sind auch nur Menschen die versuchen das beste für unsere Kinder zu tun und zu wollen. Manchmal geht das nur leider nicht weil unsere Kinder auch einfach eigene Erfahrungen machen müssen. Dazu gehört eben auch das er merken muss wie sich sein Hautzustand verändert wenn die Hautpflege nicht so stimmig ist, wie wenn die Mutti dahinter steht. 

Wir sind alle Menschen mit Fehlern. Niemand ist davon ausgenommen. Aber genau das macht uns doch aus oder!

Bis Bald:-)