ASB – Kurklinik “ Heidesanatorium“ / Meine Erfahrungen Teil 1

Heute möchte ich euch die  Kurklinik “Heidesanatorium” vom Arbeiter-Samariter-Bund vorstellen.

Die Klinik war unsere Heimat für drei Wochen. Wir waren alle sehr gespannt und ich bin nicht mit wahnsinnig hohen Erwartungen an die Sache ran gegangen.

Bisher waren wir immer nur auf richtigen Rehabilitationsmaßnahmen, wo mein großer Sohn im Mittelpunkt stand. Die Betreuung der Kids, welche als Begleitkinder dabei waren, lag da alleine in meiner Hand. 

Bei einer Mutter/Vater-Kind-Kur liegt der Fokus auf dem Elternteil, welches die Maßnahmen antritt. Meine Kinder waren Therapiekinder (beim Antrag schreibt der Kinderarzt evtl vorhandene Diagnosen auf-bei uns war das die trockene Haut), d.h. sie hatten ein paar Anwendungen. Dies hielt sich in Grenzen, da das Hautbild meiner 3 Jungs zur Anreise sehr gut war. Diese Anwendungen, je nach Indikation, wurden meist in der Betreuungszeit erledigt. Die Kids wurden dann eigenständig von den Erziehern oder Therapeuten aus den Gruppen geholt. Das war für mich total entspannt.

Ich werde euch den kurzen Weg zum Antrag und zur Kur beschreiben, zumindest meinen Weg dorthin, und die Kurklinik, die Zimmer sowie den Alltag dort beschreiben.

Im zweiten Teil des Beitrages werde ich auf Graal Müritz und die Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung eingehen. Und zum Schluss natürlich mein persönliches Feedback zur Klinik und den Erlebnissen dort.

Weg zur Mutter/Vater-Kind-Kur

Im Prinzip benötigt man nur die Unterlagen, welche der Kinderarzt bzw der Hausarzt ausfüllen muss. Die Vordrucke hierzu liegen den Ärzten im Normalfall vor.

Ich habe also nur die Unterlagen der Ärzte eingeholt und diese mit einem Brief meinerseits versehen. Dort habe ich nur nochmal erklärt, warum eine Kur in meinen Augen notwendig sei. Das braucht man am Ende nicht, aber ich dachte, schaden kann es auch nicht:-)

Nach Bearbeitung des Antrages bekommt ihr dann Bescheid. Sollte es aus verschiedenen Gründen eine Ablehnung geben, könnt ihr immer noch in Widerspruch gehen.

Anreise

Die Anreise ist ab 14 Uhr möglich.

Wir waren bereits eine Stunde vorher da und hatten Glück, dass unser Zimmer schon fertig war. Es ist dann wahrscheinlich ne Glückssache, ob das Housekeeping mit den Zimmern schon fertig ist.

Fragen kann man immer:-)

Zimmer

Wir hatten ein relativ großes Zimmer da ich mit 4 Kindern zur Kur war.

Es gibt bereits renovierte Zimmer und noch die “alten” , welche keinesfalls schlecht sind.

Es gibt ein geräumiges Bad, wo man seinen Kram ohne Probleme unter bekommt:-)

Unser Zimmer hatte einen separaten Bereich, wo die Kinder untergebracht waren. Ich konnte also getrennt von den Kids noch bissl fernsehen. Einen Fernseher gibt es in der Nähe des Elternbettes. Wir hatten 2 Doppelstockbetten und ein Kinderbett, welches wir nicht gebraucht haben. Dort habe ich dann z. T. meine Wäsche aufgehängt, da der Wäscheständer wirklich Mini ist.

Wäsche waschen könnt ihr auf der 1 und 3 Etage. Die Waschladung kostete 3,70€ und die Trocknernutzung war kostenlos. Das finde ich persönlich super, da man im Zimmer wirklich nur einen kleinen Wäscheständer zur Verfügung hat.

Die Fenster sind alle abschließbar, somit kann da eigentlich nichts passieren.

Ich fand das Zimmer zweckmäßig, aber schön. Man ist nicht in einer 5 Sterne Luxusherberge, sondern in einer Kurklinik. Dafür sind die Zimmer wirklich klasse.

Verpflegung

Es gibt einen Essensraum, wo die Mahlzeiten eingenommen werden.

Man isst mit den Kindern zusammen Frühstück und Abendessen. Mittags essen die Kids in ihren Kinderbetreuungsgruppen. Man kann also als Elternteil ganz in Ruhe Mittag essen.

Das Mittagessen könnt ihr für euch und eure Kinder auswählen. Die Listen für die jeweiligen Kindergruppen liegen im Speisesaal mit aus. Dort sind die Kinder aufgelistet.

Es gibt 3 Mittagessen zur Auswahl. Es ist immer für Vegetarier und Fleischliebhaber was dabei. Im Allgemeinen ist alles reine Geschmackssache. Ich fand das Essen super und es war immer etwas für mich dabei. Auch meine Kinder haben immer etwas gefunden.

Das Frühstück war meistens recht gleich aufgebaut. Also Semmeln, Tee, Kaffee, Milch (warm und kalt) und verschiedene Aufstriche, Obst, Marmeladen und co.

Auch verschiedene Cerealien waren im Angebot. Da findet jeder etwas. Zum Mittag-, sowie Abendessen gibt es parallel noch ein Salatbuffet. Das ist Klasse! 

Kinderbetreuung

Die Kinder werden in verschiedene Betreuungsgruppen, gestaffelt nach dem Alter, aufgeteilt.

Die Kleinsten sind bei den Krabbelkäfern untergebracht. Meine Kinder waren reichlich 4 und 3 Jahre alt und beide waren dort untergebracht. Die Gruppenräume sind alle zum großen klinikeigenen Spielplatz hin geöffnet. Dieser Spielplatz ist super cool. Es ist ein Piratenspielplatz, der aussieht wie ein gesunkenes Piratenschiff!! Die Kinder sind also tgl und viel draußen. Wechselsachen, Matschsachen gebt ihr mit ab, daher sind die Kids immer gut gerüstet. Auch die Verpflegung findet in den Gruppen statt.

Ihr könnt die Kinder 8-14 Uhr abgeben und sollte es nachmittags noch Anwendungen oder Eltern-Kind-Interaktionen geben, kann man die Kinder auch später abholen.

Ich fand meine Kinder immer gut betreut und habe abschalten können. Die beiden größeren sind dann meist schon alleine runter gegangen. Die Phase der Eingewöhnung ist bei dem einen länger und bei dem anderen kürzer, daher kann ich da keine feste Aussage treffen. 

Die Erzieher und Erzieherinnen waren in meinen Augen alle patent und sehr nett. Ich konnte mit einigen ein paar nette Gespräche führen.

Allgemeines

Es gibt kein hauseigenes Hallenbad. Graal Müritz hat ein weiteres vom ASB geführtes Kurheim (Meeresbrise), in dem zum Zeitpunkt meiner Kur ukrainische Flüchtlinge untergebracht waren. Dort gibt es ein kleineres Therapiebecken. Es werden zusätzliche Angebote zum Mutter/Vater-Kind-Schwimmen angeboten. Wenn ihr dort mitmacht, werdet ihr per Kleinbus dorthin gefahren und wieder abgeholt. Für kleine Kinder kann ich das Therapiebecken noch empfehlen. Für größere Kids eher nicht mehr. Das ist, wie schon gesagt, meine Meinung. Vorn im Foyer steht ein Automat, wo ihr jederzeit Wasser abfüllen könnt. Still sowie mit Sprudel.

Die Bescheinigung über euren Aufenthalt in der Kurklinik bekommt ihr am letzten Tag. Damit könnt ihr dann bei eurer Krankenkasse die Fahrkosten geltend machen.

Anwendungen/Therapien für die Eltern

In der Betreuungszeit eurer Kinder habt ihr Zeit für euch oder eben Therapien. Hierzu erhaltet ihr einen Therapieplan, wo ihr alles auf einen Blick überschauen könnt. Es werden verschiedenen sportliche Anwendungen angeboten wie z.B. Nordic Walking und Rückengymnastik bzw Rückenschule. Hier werden die einzelnen Indikationen ganz individuell berücksichtigt. Diese Anwendungen werden von den Physiotherapeuten betreut. Die Damen dort sind fantastisch. Aufgeschlossene und nette Therapeuten, mit denen man über alles sprechen kann. Es wird auch Wassergymnastik angeboten, wo man wieder in die andere, bereits erwähnte, Klinik gefahren wird.

Der jeweilige Kurdurchgang wird dann in Gruppen aufgeteilt, in denen dann Gesprächsrunden stattfinden. Einzelgespräche gibt es auch. Es ist prima, wenn man seinen ganzen Mist mal loswerden kann. Es gibt auch kreative Angebote wie z.B. Kerzen herstellen und Keramik bemalen. Das fand ich persönlich klasse. Dort kann man Keramikrohlinge erstehen und diese dann gestalten. danach wird alles gebrannt. Meine Kids haben Tassen gestaltet und ich habe eine tolle Teekanne dekoriert. Also wer da Bock hat und Geduld (!) kann sich da kreativ austoben.

Zum Schluss

Was ich jetzt vergessen habe, versuche ich im 2. Teil noch zu erläutern. Dann soll es auch um die Ausflugsziele in der näheren Umgebung gehen. Der Beitrag wird dann hoffentlich nicht so lang:-) Solltet ihr Fragen haben, dann schreibt mir doch einfach eine E-Mail oder hinterlasst mir einen Kommentar.

Nochmals der Hinweis, es handelt sich um meine Erlebnisse im Juli/August 2022. Was sich bereits wieder geändert haben könnte weiß ich nicht.

Bis später!

Die größten Ereignisse, da sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.

Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, 1844-1900

Der Weg ist das Ziel….

Mensch Ihr müsst ja denken ich bin nicht mehr am Leben:-)

Ihr kennt das sicher wenn man sich vornimmt etwas ganz bestimmtes zu tun, aber irgendwie immer etwas dazwischen kommt.

Wir sind ganz gut ins neue Jahr 2022 gestartet und dann nahm das alles so seinen lauf:-)

Corona hatte uns in den Fängen, glücklicherweise jedoch, ging alles ohne Komplikationen über die Bühne.

Fangen wir doch bei den guten Vorsätzen an.

Was habt Ihr euch denn so vorgenommen? Schreibt mir doch gern mal in die Kommentare was auf Euren Zetteln so steht.

Sich kein Ziel zu stecken ist auch ein Ziel

Erstens meine ich das es nie gut ist, wenn man sich Vorsätze vorgibt nur damit man welche hat. Das wird eh nix. Das muss ich euch leider, so realistisch muss ich sein, bestätigen. Das perfekte Beispiel dafür bin ich selbst. Leider bin ich nicht der Ausbund an Strebsamkeit und Selbstbeherrschung der ich gerne wäre.

Ich habe mir also überlegt das ganze auf mich zukommen zu lassen. Mein Ziel ist es mich selber weiterhin zu lieben ( ich finde sich selbst zu lieben ist immens wichtig ) ruhiger zu reagieren wenn mein Großer mal wieder seine Kratzattacken bekommt und einfach für meine Kids da zu sein.

Letzteres ist doch das allerwichtigste. Jedoch kann man als Mutter oder Vater nur funktionieren wenn man mit sich selber im reinen ist.

Wie habt Ihr denn die letzten Monate so erlebt. Sicherlich bei allen viel passiert. 

Ich hatte bei mir selbst den krassesten Schub seit monaten. Permanent war die Haut im Gesicht irgendwie rot und dick und tat verflucht weh.Da war doch dann tatsächlich mal wieder das Kortison am Start. Das waren wieder so Momente wo man geneigt wäre zu sagen: “ ich kenne dich nicht, aber ich wasche dich trotzdem!”

Dieses Jahr wollte ich gerne versuchen eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen. Gesagt, Getan.!

Glücklicherweise hat die AOK unseren Antrag schnell, und ich meine schnell denn es dauerte nur 1 Woche, bewilligt. Wir dürfen nun am 01.03.22 in Graal-Müritz anreisen.

Mega oder:-)

das geile an der Story ist, dass wir hätten bereits im Februar fahren können. Da kam dann das liebe Coronagedöns und machte uns einen Strich durch die Rechnung. Um aktuell in der Kurklinik anreisen zu können braucht man einen negativen PCR-Test.

Dieser war leider bei einem meiner Söhne positiv.

Da hab ich tagelang gepackt, Schulaufgaben in der Schule geordert und massen Schnitten für die Fahrt geschmiert und dann sowas.

Nun….wir hatten das Glück dass wir einen Kurgang verschieben konnten und hoffen nun auf eine erneute anreise.

Ich werde euch ausführlich berichten was wir erlebt haben und wie es uns dort gefällt. Hier wird auch endlich mal Wert auf Mutti gelegt und darauf freue ich mich sehr. Die Kids sind Begleitpersonen und bekommen dort auch Behandlungen. Dies ist ja nicht unsere erste Kur. Von daher wird das sicherlich ähnlich ablaufen wie sonst auch.

Trotzdem sind wir gespannt wie es wird und sind dankbar über die Möglichkeit welche uns gegeben wird. Mal raus zu kommen und was anderes zu sehen tut bestimmt gut.

Wie es für mir ergehen wird mit 4 Kindern zur Mutter-Kind-Kur, erzähle ich euch in den kommenden Wochen.

Liebe Grüße und bis Bald:-)

Mal wieder Leben

Hallo an Alle:-)

nun habe ich endlich mal wieder Zeit mir meine Gedanken und Erlebnisse von der Seele zu schreiben.

Es ist doch tatsächlich bald Weihnachten und irgendwie stehe ich, wie jedes Jahr, total auf der Stelle. Ich möchte meinen Kids eine schöne vorweihnachtliche Zeit ermöglichen, mit Ausflügen und Kekse backen, aber irgendwie funktioniert das alles nicht so richtig:-)

Das mit den Keksen klappt aber einfach mal spontan einen Ausflug machen ist ja im Moment gerade schwer bis nicht möglich. Ich wiederhole mich wahrscheinlich, nur hatte ich gehofft, das unser derzeit meistgehasstes Teufelchen “Corona” endlich mal verschwindet. Hoffnungslos Naiv wie sich herausgestellt hat. Aber trotzdem möchte ich mir noch bissl was an Hoffnung bewahren.:-)

Die Suche nach dem neuen Kinderarzt

Ich möchte euch heute gern erzählen wie unheimlich anstrengend es war, einen neuen Hausarzt und vor allem einen neuen Kinderarzt für meine Kids zu finden.

Wir mussten uns bis Ende Oktober einen neuen Kinderarzt suchen da unser bisheriger Arzt, verdient keine Frage, in Rente gegangen ist. 

Wir haben recht spät von der Situation erfahren was es nicht gerade leichter gemacht hat. Vor allem mit 4 Kids ist das eine große Herausforderung. Mein Weg führte mich über 3 Kinderärzte welche uns nicht aufnehmen konnten, bis zum jetzigen. Irgendwann dann fand ich endlich eine neue Zuflucht für uns:-).

Ich finde es ja völlig ok wenn der Arzt mehr als genug Patienten hat und niemanden mehr annehmen kann, aber es wird in den Medien und allgemein anders Kommuniziert. Von wegen es gibt keinen Ärztemangel. Gerade mit den Hautproblemen meiner beiden Jungs brauche ich natürlich einen Kinderarzt welcher meine Hautpflege mit passenden Rezepten unterstützt. Es geht ja auch nicht nur um die Hautproblematik selbst. Ihr wisst selber warum man mit Kindern so zum Arzt gehen muss:-)

Zum Schluss hatte der neue Kinderarzt unsere Unterlagen von alten bekommen und wir hatten unser erstes “Vorstellungsgespräch”:-)

Am Ende waren meine Angste und Zweifel völlig unbegründet und die neue Ärztin und das Praxispersonal unheimlich nett und hilfsbereit.

Jeder wird im Leben mit Herausforderungen konfrontiert und am Ende war es ja auch “nur” ein Ärztewechsel aber eben trotzdem ein Thema für uns.

Rückblicken auf das wirklich wichtige

Die letzten Tage wurde mir wieder mehr bewusst wie wichtig es doch ist, Freunde und Familie an der Seite stehen zu haben. Ich plane einen Podcast in dem ich einfach Schnattern kann wie mir der Schnabel gewachsen ist und zu den Themen die mir wirklich am Herzen liegen. Danke dir Marco für deine Hilfe und Unterstützung zum Thema Mindset:-)

Ich bin sehr dankbar für Fragen oder Themen die euch am Herzen liegen. Gern greifen wir diese dann zusammen auf.

Ich wünsche allen besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr:-)

Bis Bald

Rebellion

Gerade im Moment, wenn ich diese Zeilen für Euch verfasse, bin ich an dem Punkt, einfach Raus zu gehen und meine Wut und Sorgen heraus zu brüllen!!

Ich bin mir ganz sicher, weil ein solches Verhalten menschlich ist, das Ihr das auch schon einmal erlebt habt. Mein Sohn rebelliert immer mehr und verweigert alles was nur ansatzweise mit dem Thema Hautpflege zu tun hat. Zum Schluss, nach endlosen und oft lauteren Diskussionen, macht er es dann aber genauso, so sollte es nicht sein oder?

Du bist Schuld! Dank Dir habe ich Neurodermitis! Es ist unfair, warum habe gerade ich Neurodermitis?! Diese Fragen bekomme ich fast täglich an den Kopf geknallt und nach reiflicher Überlegung gebe ich meinem Sohn völlig recht!. Denn genau solche Fragen kann ich ihm zum Teil einfach nicht erklären. Meist sind das Situationen in denen ich versuche meine eigenen Unsicherheit mit Themenwechsel oder einfach nur, nennen wir es Elterngehabe, zu überspielen. Elterngehabe definiere ich selbst als das ich dann einfach das Thema beende mit dem Vermerk das ich ja nur sein Wohl im Sinn habe und jetzt mit dem Thema Schluss ist. Er war aufgebracht, ich war aufgebracht und danach ging erstmal jeder seiner Wege. 

Nun sitze ich hier und denke darüber nach wie schwach ich doch bin, da ich weiß bzw ja eigentlich wissen müsste, wie er sich fühlt und was in ihm vorgeht.

Der Punkt ist, das ja meist ein eher ungepflegter Hautzustand zu sehr trockener und schmerzender Haut führt. Er meint das es doch keinen Sinn hätte sich einzucremen da die Haut ja eh wieder weh tun wird. Mein Sohn ist elf. Er versteht die Zusammenhänge schon sehr gut, wird immer kritischer und hinterfragt sehr viel mehr als noch vor ein paar Jahren. 

Der Weg aus der Krise

Dies ist ja auch sehr gut. Entwicklung ist sehr wichtig im Leben. 

Da kann ich mich mit dem Thema Neurodermitis auskennen wie ich will, kann aus meinen eigenen Erlebnissen meine Schlüsse ziehen und trotzdem war ich nicht in der Lage diesem Kind eine, für ihn, zufriedenstellende Antwort zu geben warum gerade er Neurodermitis hat und viele seiner Freunde nicht.

Ich denke, und das ist meine Meinung, diese Phase gilt es für uns beide zu überwinden. Eine Phase der Wut und Enttäuschung warum gerade Ich. Ich habe mich damals ebenso ohnmächtig gefühlt und musste lernen mich wieder so zu nehmen wie ich bin. Manchmal muss man einfach akzeptieren wer man ist, und was man an Handicaps nun mal hat.

Wir reden von einem Kind was derzeit nirgends offene oder wunde Stellen. Das Thema Gesichtspflege ist derzeit unser Hauptsorgenkind.

Ich sehe mein Kind an und denke ich erblicke das schönste Geschöpf auf dem Erdball, kurze Anmerkung meines Mutterherzens:-), und er sieht nur die eine geschwollene oder rote Stelle im Gesicht. Und ja, es ist schon so, aber macht ihn das aus?.

Fazit

Ich muss geduldig bleiben und hoffen das sich diese Unsicherheit irgendwann in ein riesengroßes Selbstbewusstsein wandelt. Denn dies braucht man ganz dringend wenn man den Hang zur Neurodermitis hat. Wir als Eltern, müssen solchen Situationen, wie oben beschrieben, mit einer Sicherheit entgegentreten das dies unseren Kinder in Fleisch und Blut übergeht.

Genau da habe ich heute versagt und ich muss versuchen das nächste mal für mich und am allermeisten für meinen Sohn, besser mit der Situation umzugehen.

Wir Eltern sind nicht perfekt und oft einfach mit dem Latein am Ende. Ich bin mir sicher das dies ein Satz ist den viele Eltern, nahe zu alle, irgendwann mal unterschreiben können.

Ob Neurodermitis, Asthma oder einfach nur Pubertät:-)

Bis Bald.

Cremetipp Nr.2 / La Roche-Posay Lipikar Baume AP + M

Hallo Ihr Lieben:-)

Heute möchte ich Euch wieder einen Cremetipp vorstellen da dies grad super in unsere Situation passt. 

La Roche-Posay Lipikar Baume AP + M

Wir wechseln ja halbjährlich unsere Pflegesalben und diese hier ist mein absoluter Favorit!!

Bi uns ist ja das große Thema, welches uns jeden Tag begleitet, die trockene Haut. Ich hatte es doch glatt mal vergessen mich nach dem Duschen einzucremen. Großer Fehler!!:-)

Mein Bettlaken sah aus wie ein Schlachtfeld. Ich denke jeder von euch, der das kennt, weiß wovon ich spreche.

Der Körperbalsam, welchen wir als Basispflege benutzen, ist intensiv rückfettend und reizlindernd. Nach dem Auftragen habe ich ein sehr gutes und weiches Hautgefühl. Die Creme zieht recht schnell ein und ich habe trotzdem das Gefühl, eine Pflegeschicht auf der Haut zu haben. Meist ziehen ja die Salben immer so schnell ein das man nachdenken muss ob man sich überhaupt schon eingeschmiert hat;-).

Ich bin überzeugt dass die Creme dabei hilft, den Hautschutzmantel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wir haben viele Freunde und Bekannte die diese Salbe im Alltag verwenden. Der Einsatzbereich ist hier sehr groß. 

Es ist ja auch schon viel auf der Creme selber beschrieben. 

Hier nochmal die Vorteile auf einen Blick:

  • Creme zieht schnell ein und man hat trotzdem das Gefühl “eingecremt” zu sein
  • der Juckreiz wird gemindert und die kommenden Schübe werden gemindert

Wir salben derzeit frühs und abends und benutzen parallel immer noch die App Kindersalbe.

Der eine, wie ich finde, wirklich blöde Nachteil ist, das durch den Pumpspender meist noch Creme unten im Cremebehälter verbleibt. Ich werde dann immer erfinderisch und versuche das letzte bisschen Creme auch noch rauskommt:-)

Am Ende ist doch der Preis recht hoch daher muss man ja nichts verschwenden. 

In der Apotheke kostet die Creme ca 19€ für 400ml. 

Wiederum gibt es diese auch Online oder bei Amazon zu erwerben. 

Wir haben bereits viel ausprobiert und kaufen am Ende die Cremes und Salben welche bei Collin funktionieren. Ist sicherlich bei euch auch so oder? 

Neurodermitis ist oft auch ein teures Hobby. Aber ich sage es, auch mir selber immer wieder, es geht auch schlimmer! 

Man sollte sich das immer wieder vor Augen halten. Am Ende ist es ja so oder:-)

Ihr könnt mir gerne Fragen stellen oder mir euer Feedback berichten wenn Ihr die Salbe ausprobiert habt. Wobei Ihr mich auch sonst alles Fragen könnt;-)

Bis Bald!

Emotionen

Ich bin gerade emotional derart aufgewühlt, dass ich kaum noch weiß was ich euch heute erzählen wollte. Ich weiß noch ganz genau wo ich damals am 11.09.2001 war. Dieser Terroranschlag erschüttert mich noch heute zutiefst. Könnt ihr euch das vorstellen was den Menschen dort Widerfahren ist, welche unmittelbar betroffen waren? Die Menschen die oberhalb der Einschlagsetagen am arbeiten waren? Ich schaue mir gerade auf Super RTL die Dokumentation dazu an und sehe wie viele Menschen diesen Schicksalsschlag auch heute, 20 Jahre danach, nicht verwunden haben. Das viele Leid, die Schmerzen und der unheimlich große Verlust ganz ganz vieler Leute, zeigt mir einmal mehr auf, das es sehr viel schlimmeres gibt als Neurodermitis.

Ich weiß natürlich das diese beiden Sachverhalte so überhaupt nicht zu vergleichen sind. Natürlich nicht!! Aber trotzdem werde ich sehr Wehmütig und mir wird wieder klarer was wirklich zählt im Leben. Alles wird gut und man kann alles schaffen. Immer. 

Ich wollte euch von unserem Urlaub erzählen und von unseren Praxiserfahrungen bezüglich des Milbenschlafsacks. Ich kann vom Urlaub ausgiebig berichten aber leider vom Schlafsack nicht, denn den haben wir vergessen. Sinnlos oder:-)

Wir hatten noch ein weiteres Highlight diese Woche!! Dies war der Schulanfang meines Sohnes Diego. Der kleine, große Schatz ist nun tatsächlich auch in der Schule. Wahnsinn wie schnell die Zeit rennt. Die Wochen gehen vorbei in einem Tempo, das man das Gefühl hat, der Montag kommt nur von dem Sonntag:-)

Manchmal, wenn ich genau darüber nachdenke, recht oft, überlege ich wie ich mein Leben entschleunigen kann. Was könnte ich tun um allem gerecht zu werden und trotzdem Zeit für mich zu haben? Ich kam immer zu dem Ergebnis das beides in unserer Familienkonstellation nicht möglich ist. Man kann einfach nicht alles haben. Zumindest geht mir das so. Nach 7h Arbeit könnte ich bis in die Nacht hinein Aufräumen und Putzen. Mir ist wichtig das unsere Wohnung sauber ist und die Kids sich wohl fühlen. Man kann ruhig sehen das bei uns 4 Kinder leben:-)

Ich möchte einfach die Balance zwischen Haushalt und der Zeit mit den Kindern besser abpassen, sozusagen den Fokus anders ausrichten.

Bis Bald

Mal wieder ICH:-)

Hallihallo ihr Lieben:-)

es wird auch Zeit das ich Euch mal wieder ein Update über uns zu Hause liefere, denn es war mal wieder wahnsinnig stressig und laut bei uns. Naja, es ist halt das pure Leben mit 4 Kids, Gehöft, Gemüse und 30 Hühnern:-)

Wir haben endlich ein Feriendomizil gefunden, wo wir dieses Jahr mal eine ganze Woche Urlaub machen können. Ich habe dazu, für meinen Sohn, einen Milbenschlafsack erworben. Da kann man Kissen sowie Decke dann irgendwie einbinden und er kann sich dann da reinlegen zum schlafen. Da der Große ja hauptsächlich, zumindest laut Bluttest, daran leidet, dachte ich es wäre einen Versuch wert. Ich werde Euch ausgiebig, sowie mit Bildern, berichten wie unser Urteil damit ausgefallen ist. 

Ich selber bin in den letzten Wochen auch wieder unheimlich fertig und fühle mich wie ein Plätzchenteig unterm Nudelholz:-)

Täglich versuche einfach zu funktionieren und jeden Tag mein Programm  abzurufen. In den letzten Wochen allerdings fällt es mir zunehmend schwerer, alles was ich so zu tun habe, unter einen Hut zu bekommen. Klar, alles was ich zu tun habe, wollte ich ja so….aber dann etwas abzugeben und sich damit eigentlich zu erleichtern, kann ich nicht. Vielleicht bin ich nervlich einfach nur zu Zart besaitet im Moment.

Ich kann mich schlichtweg nicht zerteilen. 

Wart Ihr mal in der Situation, euch zu fragen, ob das, was gerade im Leben so passiert, alles ist? Gibt es nicht mehr für mich? Soll es so weitergehen? Ich bin gerade an einem Scheideweg wo ich entscheiden muss wie es mit mir, meinem Leben und das meiner Familie weitergehen soll. Eine Entscheidung zu treffen und alles in eine Waagschale zu werfen ist sehr schwer. Aber genau so eine Situation bringt einen weiter. Mal sehen was noch so kommt:-)

Aber Entwarnung…Es ist familiär alles super. Den Kids geht es gut und bei meinem Partner und mir ist auch alles bestens. Es sind halt die Irrungen und Wirrungen im Leben die mir das Leben derzeit bissl schwer machen. Jeden Tag den Spagat zwischen Arbeit, Gemüse und Tieren sowie meinen Kindern zu schaffen, ist im Moment meine größte Herausforderung. Und das jeden Tag! Ja… ich wollte es so. KLar ich müsste nicht 4 Kinder haben, dann würde es mir besser gehen. Dies wurde mir auch schon an den Kopf geworfen. Aber da Scheiß ich drauf. Ich denke man muss sich auch mal auskotzen können und am Ende trotzdem wieder aufstehen. Ich bin mir ganz sicher dass jede Mutter, jeder Vater diesen Moment kennt, wo man glaubt es geht hier nicht mehr weiter. Jeder der dies nicht zugibt lügt sich selber in die Tasche. 

Diese Momente kommen und gehen und es wird trotzdem immer weitergehen. 

Verzeiht mir bitte meine direkten Worte aber ich spreche in meinem Blog so wie mir der Schnabel gewachsen ist!!

Von daher ein paarmal tief durchatmen und weiter geht die wilde Fahrt:-):-):-)

Wann sind wir eigentlich zufrieden?

Ich freue mich gerade wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Wir haben heute unser Ferienhaus gebucht und hoffen dass uns Corona nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Endlich abschalten und mal raus aus dem Alltag. Ein paar Tage Urlaub tut uns allen gut und lässt uns mal was anderes sehen und hören außer Corona. Zumindest hoffen wir das. 

Ich muss dazu sagen, das ich mit dem Thema Corona mehr als skeptisch umgehe. Wir verleugnen Corona nicht, jedoch finden wir die Einschränkungen zu diesem Thema mehr als grenzwertig und unangemessen. Ich möchte nicht wissen wie viele Betriebe der Gastronomie oder der Veranstaltungsbranche darunter Pleite gehen. Zu diesem Thema könnte ich mich ewig auslassen. Mittlerweile ist ja auch die Priorisierung der Berufsgruppen aufgehoben worden soweit ich informiert bin und das wird auch höchste Zeit!! JEDER der mit seinem Job seinen Lebensunterhalt bestreitet IST Systemrelevant!! Ich fühle mich schon als Mensch 2ter Klasse behandelt wenn ich als Kundenbetreuerin im Büro nicht wichtig genug bin um meine Kids in die Kita zu bringen und arbeiten zu gehen. Nein, ich hatte keinen Anspruch auf Notbetreuung und musste daher diverse Kindkranktage in Anspruch nehmen. 

Mich hat das derart frustriert dass sich das am Ende auf die ganze Familie ausgewirkt hat. Zum Schluss haben wir, und tun wir bisher auch immer noch nicht, keine Nachrichten mehr geschaut. Es gibt doch mittlerweile kaum noch andere Themen als Gewalt, Ausländerhass sowie deren Auswirkungen und eben Corona. Was wir extrem merken ist die angespannte Psyche bei Collin. Bei uns Eltern aber am Ende genauso. Er kommt kaum zur Ruhe und ist am Ende auch öfter drinnen als sonst. Wir gehen viel raus auch durch das Gehöft und die Tiere. Aber ohne regelmäßige Schule und die sportlichen- sowie gesellschaftlichen Aktivitäten ist man halt mehr zu Hause. Er hat einfach gerade diese Null-Bock-Stimmung welche ich ja nachvollziehen kann aber es uns eben nicht immer leicht macht. Das zeigt sich auch beim Thema eincremen. Dies hatte ich ja schonmal angesprochen. Mal so und mal so:-)

Es ist einfach die Luft komplett raus und ich würde gern wieder zur Normalität übergehen. Ein bisschen naiv aber man soll ja noch Träumen dürfen:-)

Ich bringe hier lediglich meine Meinung und mein Empfinden zum Ausdruck. Selbstverständlich respektiere ich die Meinung anderer. Ich lasse auch gern mit mir reden und diskutiere gern über verschiedene Meinungsansätze. Aber ich lasse mir meinen Mund eben auch nicht verbieten. Klar setze ich die Maske im Laden auf und mache einen Coronatest wenn ich gewisse Dinge erledigen will. Weil es eben im Moment nicht anders geht.! Ich finde aber sehr wohl dass vieles für mich nicht zusammenpasst. 

Trotzdem denke ich das wir alle gestärkt aus der Sache rausgehen werden und jeder seinen Weg gehen wird. Ich bin der Überzeugung dass immer eine Tür aufgeht wenn sich vorher eine geschlossen hat. Ich habe mich gewagt diesen Blog hier zu starten und Euch einfach von unserem Leben und unseren Erfahrungen zu berichten. Das war auch für mich eine völlig neue Erfahrung die mich in meinem Selbstbewusstsein gestärkt hat. Wir werden das alles durchstehen und ganz bestimmt werdet ihr auch etwas positives an bzw bei Euch entdecken. Immer nach vorn, nie nach hinten schauen. Dies ist mein Motto und ich versuche es täglich zu realisieren. Gott sei Dank sind wie alle nur Menschen und fallen mal hin. Krone richten und weiter!:-)

Bis Bald

Zukunftsgedanken

Kennt Ihr das Gefühl nicht so richtig zu wissen was die Zukunft für einen bereit hält? Ich denke im Moment oft darüber nach. Nicht zu wissen was kommt kann einem wirklich Angst einjagen. Zumindest geht es mir so. Ich muss immer wieder daran arbeiten mein Mindset soweit auszubauen dass ich immer erhobenen Hauptes nach vorn blicken kann. Jeder strauchelt mal oder ist sich nicht Sicher ob das was man tut auch richtig ist. Das ist, denke ich, nur menschlich. Wir sind gerade an einer neuen Stufe im Leben angekommen denke ich:-)

Mein Collin beginnt die 5. Klasse in einer neuen Schule. Damit gehen neue Klassenkameraden und vollkommen neue Herausforderungen einher. Wir kennen es doch alle noch damals als wir in der Situation waren. Die einen gehen los und alles klappt und die anderen brauchen paar Anläufe mehr. Diego wiederum feiert mit uns im September seinen Schulanfang. Er kommt in die 1. Klasse und freut sich, im Moment noch, sehr darauf. 

Manchmal denke ich darüber nach was uns hätte noch treffen können. Klar, Neurodermitis ist scheiße. Das kann man ruhig mal aussprechen und trotzdem bin ich dankbar das es ist, wie es ist. Wenn man einen Weg gefunden hat mit der Situation umzugehen, dann ist das Leben doch schön. Klar das dauert, hat es bei uns auch. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!.

Denkt ja nicht das ich alles richtig mache!. Never. Ganz oft kommen mir Zweifel und die sind gut!! So kann ich mich immer wieder hinterfragen ob mein Weg weiterhin so passt und ob ich was ändern sollte. Man sollte immer mal überprüfen ob man noch nach vorn blickt oder auf der Stelle steht. Ich denke oft darüber nach ob mein Weg der richtige ist. Aber richtig liegt, so denke ich, immer im Auge des betrachters. Wenn es für dich OK ist dann passt es auch. 

Aber zu lange sollte man sich mit solchen Dingen aber auch nicht  belasten sonst dreht man durch:-). Alles zu seiner Zeit und in einer gewissen Dosis. Das Leben ändert sich ja nicht binnen Sekunden. Aber so ist es eben. Wir sollten nach vorn blicken und uns auf das freuen was da kommt, denn jedes Problem, jede Herausforderung und jedes Versagen bringt uns doch am Ende weiter im Leben. 

🙂 Auf Bald.

Träume sind eben nicht immer Schäume:-)

Träume nicht dein Leben sondern Lebe deinen Traum! Dieser Satz geht mir heute nicht mehr aus dem Kopf. Aber was genau bedeutet er? Ich frage mich gerade ob ich schon dort angekommen bin wo ich hin möchte. Ich bin überzeugt das ich noch nicht am Ziel bin. Wir stehen mit beiden Beinen im Leben, wir haben vier tolle Kinder, vernünftige Jobs die unseren Lebensstil sichern, uns geht es allen gut und wir sind gesund wenn man von dem Thema Neurodermitis absieht. 

Wir haben echt schon viel geschafft. Aber will ich das bis zur Rente um dann irgendwann die Augen zu schließen? Manchmal, und im Moment wieder sehr oft, möchte ich aber mehr vom Leben. Ich fühle mich irgendwie zu mehr berufen. Gerade beruflich möchte ich noch ganz andere Berge besteigen. Mein Leben lang Angestellter zu sein, ist nicht mein Bestreben. Ich würde mich gerne beruflich Verwirklichen und mit meiner eigenen Arbeit sowie Engagement meinen Lebensunterhalt bestreiten. Nicht nur das. Ich will mich selber Weiterbringen und anderen helfen die, ebenso wie wir, in das Thema Neurodermitis reingerutscht sind. Ich war wie erschlagen und unfähig einen klaren Gedanken zu fassen, als mir der Arzt die Neurodermitis bestätigt hat. 

Bis heute habe ich Probleme damit. Mal so, mal so. Meist komme ich ganz gut klar denn ich bin einfach so und kann es nicht ändern. Obwohl ich oft das Gefühl habe angestarrt zu werden wenn ich mal wieder einen Schub habe. Ich habe die Neurodermitis meist im Gesicht und am Dekoltee. Es war sehr schwer sich anderen gegenüber zu öffnen und zu sagen was einen bewegt. Ich habe dafür aber sehr gute Freunde mit denen ich über alles reden kann. Man kann vieles bewegen aber zum Schluss schafft man die großen Schritte des Lebens nur mit Freunden, der Familie und deren Unterstützung. So denke ich. Mag sein das es auch Ausnahmen gibt. Wenn ich mit meiner Erfahrung nur einem Menschen helfen kann dann ist doch schon alles gewonnen:-)

Ich denke jeder steht irgendwann vor der Wahl sein Leben so weiter zu gehen oder eine neue Richtung zu finden. Was man daraus macht ist jedem selber überlassen. Mein guter Freund Marco Franke hat einmal zu mir gesagt dass sich jeder selber verwirklichen kann. Man muss nur losgehen und sehen wo der Weg hinführt. So in etwa habe ich es zumindest verstanden:-)

Also nicht nur vom Weg sprechen sondern Ihn auch gehen! Genau das nehme ich mir vor und bin sehr gespannt was sich mir im Leben noch so für Richtungen auftun. Mit Sicherheit auch Sackgassen. Aber es geht immer weiter.

Bis Bald.