Der Weg ist das Ziel….

Mensch Ihr müsst ja denken ich bin nicht mehr am Leben:-)

Ihr kennt das sicher wenn man sich vornimmt etwas ganz bestimmtes zu tun, aber irgendwie immer etwas dazwischen kommt.

Wir sind ganz gut ins neue Jahr 2022 gestartet und dann nahm das alles so seinen lauf:-)

Corona hatte uns in den Fängen, glücklicherweise jedoch, ging alles ohne Komplikationen über die Bühne.

Fangen wir doch bei den guten Vorsätzen an.

Was habt Ihr euch denn so vorgenommen? Schreibt mir doch gern mal in die Kommentare was auf Euren Zetteln so steht.

Sich kein Ziel zu stecken ist auch ein Ziel

Erstens meine ich das es nie gut ist, wenn man sich Vorsätze vorgibt nur damit man welche hat. Das wird eh nix. Das muss ich euch leider, so realistisch muss ich sein, bestätigen. Das perfekte Beispiel dafür bin ich selbst. Leider bin ich nicht der Ausbund an Strebsamkeit und Selbstbeherrschung der ich gerne wäre.

Ich habe mir also überlegt das ganze auf mich zukommen zu lassen. Mein Ziel ist es mich selber weiterhin zu lieben ( ich finde sich selbst zu lieben ist immens wichtig ) ruhiger zu reagieren wenn mein Großer mal wieder seine Kratzattacken bekommt und einfach für meine Kids da zu sein.

Letzteres ist doch das allerwichtigste. Jedoch kann man als Mutter oder Vater nur funktionieren wenn man mit sich selber im reinen ist.

Wie habt Ihr denn die letzten Monate so erlebt. Sicherlich bei allen viel passiert. 

Ich hatte bei mir selbst den krassesten Schub seit monaten. Permanent war die Haut im Gesicht irgendwie rot und dick und tat verflucht weh.Da war doch dann tatsächlich mal wieder das Kortison am Start. Das waren wieder so Momente wo man geneigt wäre zu sagen: “ ich kenne dich nicht, aber ich wasche dich trotzdem!”

Dieses Jahr wollte ich gerne versuchen eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen. Gesagt, Getan.!

Glücklicherweise hat die AOK unseren Antrag schnell, und ich meine schnell denn es dauerte nur 1 Woche, bewilligt. Wir dürfen nun am 01.03.22 in Graal-Müritz anreisen.

Mega oder:-)

das geile an der Story ist, dass wir hätten bereits im Februar fahren können. Da kam dann das liebe Coronagedöns und machte uns einen Strich durch die Rechnung. Um aktuell in der Kurklinik anreisen zu können braucht man einen negativen PCR-Test.

Dieser war leider bei einem meiner Söhne positiv.

Da hab ich tagelang gepackt, Schulaufgaben in der Schule geordert und massen Schnitten für die Fahrt geschmiert und dann sowas.

Nun….wir hatten das Glück dass wir einen Kurgang verschieben konnten und hoffen nun auf eine erneute anreise.

Ich werde euch ausführlich berichten was wir erlebt haben und wie es uns dort gefällt. Hier wird auch endlich mal Wert auf Mutti gelegt und darauf freue ich mich sehr. Die Kids sind Begleitpersonen und bekommen dort auch Behandlungen. Dies ist ja nicht unsere erste Kur. Von daher wird das sicherlich ähnlich ablaufen wie sonst auch.

Trotzdem sind wir gespannt wie es wird und sind dankbar über die Möglichkeit welche uns gegeben wird. Mal raus zu kommen und was anderes zu sehen tut bestimmt gut.

Wie es für mir ergehen wird mit 4 Kindern zur Mutter-Kind-Kur, erzähle ich euch in den kommenden Wochen.

Liebe Grüße und bis Bald:-)

Rebellion

Gerade im Moment, wenn ich diese Zeilen für Euch verfasse, bin ich an dem Punkt, einfach Raus zu gehen und meine Wut und Sorgen heraus zu brüllen!!

Ich bin mir ganz sicher, weil ein solches Verhalten menschlich ist, das Ihr das auch schon einmal erlebt habt. Mein Sohn rebelliert immer mehr und verweigert alles was nur ansatzweise mit dem Thema Hautpflege zu tun hat. Zum Schluss, nach endlosen und oft lauteren Diskussionen, macht er es dann aber genauso, so sollte es nicht sein oder?

Du bist Schuld! Dank Dir habe ich Neurodermitis! Es ist unfair, warum habe gerade ich Neurodermitis?! Diese Fragen bekomme ich fast täglich an den Kopf geknallt und nach reiflicher Überlegung gebe ich meinem Sohn völlig recht!. Denn genau solche Fragen kann ich ihm zum Teil einfach nicht erklären. Meist sind das Situationen in denen ich versuche meine eigenen Unsicherheit mit Themenwechsel oder einfach nur, nennen wir es Elterngehabe, zu überspielen. Elterngehabe definiere ich selbst als das ich dann einfach das Thema beende mit dem Vermerk das ich ja nur sein Wohl im Sinn habe und jetzt mit dem Thema Schluss ist. Er war aufgebracht, ich war aufgebracht und danach ging erstmal jeder seiner Wege. 

Nun sitze ich hier und denke darüber nach wie schwach ich doch bin, da ich weiß bzw ja eigentlich wissen müsste, wie er sich fühlt und was in ihm vorgeht.

Der Punkt ist, das ja meist ein eher ungepflegter Hautzustand zu sehr trockener und schmerzender Haut führt. Er meint das es doch keinen Sinn hätte sich einzucremen da die Haut ja eh wieder weh tun wird. Mein Sohn ist elf. Er versteht die Zusammenhänge schon sehr gut, wird immer kritischer und hinterfragt sehr viel mehr als noch vor ein paar Jahren. 

Der Weg aus der Krise

Dies ist ja auch sehr gut. Entwicklung ist sehr wichtig im Leben. 

Da kann ich mich mit dem Thema Neurodermitis auskennen wie ich will, kann aus meinen eigenen Erlebnissen meine Schlüsse ziehen und trotzdem war ich nicht in der Lage diesem Kind eine, für ihn, zufriedenstellende Antwort zu geben warum gerade er Neurodermitis hat und viele seiner Freunde nicht.

Ich denke, und das ist meine Meinung, diese Phase gilt es für uns beide zu überwinden. Eine Phase der Wut und Enttäuschung warum gerade Ich. Ich habe mich damals ebenso ohnmächtig gefühlt und musste lernen mich wieder so zu nehmen wie ich bin. Manchmal muss man einfach akzeptieren wer man ist, und was man an Handicaps nun mal hat.

Wir reden von einem Kind was derzeit nirgends offene oder wunde Stellen. Das Thema Gesichtspflege ist derzeit unser Hauptsorgenkind.

Ich sehe mein Kind an und denke ich erblicke das schönste Geschöpf auf dem Erdball, kurze Anmerkung meines Mutterherzens:-), und er sieht nur die eine geschwollene oder rote Stelle im Gesicht. Und ja, es ist schon so, aber macht ihn das aus?.

Fazit

Ich muss geduldig bleiben und hoffen das sich diese Unsicherheit irgendwann in ein riesengroßes Selbstbewusstsein wandelt. Denn dies braucht man ganz dringend wenn man den Hang zur Neurodermitis hat. Wir als Eltern, müssen solchen Situationen, wie oben beschrieben, mit einer Sicherheit entgegentreten das dies unseren Kinder in Fleisch und Blut übergeht.

Genau da habe ich heute versagt und ich muss versuchen das nächste mal für mich und am allermeisten für meinen Sohn, besser mit der Situation umzugehen.

Wir Eltern sind nicht perfekt und oft einfach mit dem Latein am Ende. Ich bin mir sicher das dies ein Satz ist den viele Eltern, nahe zu alle, irgendwann mal unterschreiben können.

Ob Neurodermitis, Asthma oder einfach nur Pubertät:-)

Bis Bald.

Emotionen

Ich bin gerade emotional derart aufgewühlt, dass ich kaum noch weiß was ich euch heute erzählen wollte. Ich weiß noch ganz genau wo ich damals am 11.09.2001 war. Dieser Terroranschlag erschüttert mich noch heute zutiefst. Könnt ihr euch das vorstellen was den Menschen dort Widerfahren ist, welche unmittelbar betroffen waren? Die Menschen die oberhalb der Einschlagsetagen am arbeiten waren? Ich schaue mir gerade auf Super RTL die Dokumentation dazu an und sehe wie viele Menschen diesen Schicksalsschlag auch heute, 20 Jahre danach, nicht verwunden haben. Das viele Leid, die Schmerzen und der unheimlich große Verlust ganz ganz vieler Leute, zeigt mir einmal mehr auf, das es sehr viel schlimmeres gibt als Neurodermitis.

Ich weiß natürlich das diese beiden Sachverhalte so überhaupt nicht zu vergleichen sind. Natürlich nicht!! Aber trotzdem werde ich sehr Wehmütig und mir wird wieder klarer was wirklich zählt im Leben. Alles wird gut und man kann alles schaffen. Immer. 

Ich wollte euch von unserem Urlaub erzählen und von unseren Praxiserfahrungen bezüglich des Milbenschlafsacks. Ich kann vom Urlaub ausgiebig berichten aber leider vom Schlafsack nicht, denn den haben wir vergessen. Sinnlos oder:-)

Wir hatten noch ein weiteres Highlight diese Woche!! Dies war der Schulanfang meines Sohnes Diego. Der kleine, große Schatz ist nun tatsächlich auch in der Schule. Wahnsinn wie schnell die Zeit rennt. Die Wochen gehen vorbei in einem Tempo, das man das Gefühl hat, der Montag kommt nur von dem Sonntag:-)

Manchmal, wenn ich genau darüber nachdenke, recht oft, überlege ich wie ich mein Leben entschleunigen kann. Was könnte ich tun um allem gerecht zu werden und trotzdem Zeit für mich zu haben? Ich kam immer zu dem Ergebnis das beides in unserer Familienkonstellation nicht möglich ist. Man kann einfach nicht alles haben. Zumindest geht mir das so. Nach 7h Arbeit könnte ich bis in die Nacht hinein Aufräumen und Putzen. Mir ist wichtig das unsere Wohnung sauber ist und die Kids sich wohl fühlen. Man kann ruhig sehen das bei uns 4 Kinder leben:-)

Ich möchte einfach die Balance zwischen Haushalt und der Zeit mit den Kindern besser abpassen, sozusagen den Fokus anders ausrichten.

Bis Bald

Das eigene Ich

Vorweg…vielen Dank liebe Jenny das ich dich heute zum Thema machen darf:-)

Letztes Wochenende hatten wir Besuch von einer guten Freundin und deren Sohn. Wir hatten jetzt nicht täglich Kontakt aber haben uns hin und wieder vor dem Kindergarten getroffen. Denn ihr kennt das sicher…ein Heimgang ohne paar Minuten auf den Spielplatz zu gehen, welcher sich direkt neben dem Kindergarten befindet, ist schlichtweg unmöglich:-)

Aber immer wenn wir uns sehen ist es als würden wir uns täglich sehen. Man muss einfach kein Blatt vor den Mund nehmen. Ich genieße das sehr. Sie ist Anfang des Jahres mit ihrem Sohn in die Nähe ihres Partners gezogen und der Große wird dann in ihrem jetzigen Heimatort eingeschult. Ich denke Kinder in dem Alter passen sich relativ schnell neuen Situationen an und lernen auch neue Kinder kennen.

Ihr Besuch hat mich sehr zum Nachdenken angeregt wie wohl andere Leute mit solchen, plötzlich auftretenden, Hautproblemen umgehen welche vorher damit noch nie Kontakt hatten. Bei mir ist das Thema schon immer relevant. Mal mehr und mal weniger ausgeprägt aber ich kenne es eigentlich nicht wenn man komplett gesunde Haut hat. Es muss unheimlich frustrierend sein wenn man sich im Spiegel nicht mehr anschauen kann. Man fühlt sich so unheimlich bloßgestellt vor allen. Es tut oft auch einfach körperlich weh wenn man Wunden, Risse oder geschwollene Stellen hat. Und das dann noch im Gesicht ist so ungefähr das schlimmste was ich mir vorstellen kann.

Du kannst deine Haut im Gesicht eben nicht verstecken. Überall sonst gibt es Kleidung aber nicht im Gesichtsbereich. Genau das ist ihr widerfahren. Wahrscheinlich führte eine Allergie zu dem Ausbruch. Welche genau das sein kann klärt sie gerade bei Fachärzten ab. Ich wusste gar nicht das es mittlerweile so schlimm ist. Aber was heißt schlimm: Wer definiert “schlimm”?

Am Ende muss man versuchen erhobenen Hauptes nach vorn zu Blicken. Ich habe auch sehr oft meine Hautprobleme im Gesicht. Da immer das totale Selbstvertrauen auszustrahlen ist, so glaube ich zumindest, fast unmöglich. Wir haben uns länger unterhalten und ich denke es tat ihr auch gut mit jemandem darüber zu sprechen der ähnliches erlebt hat. Meiner Meinung nach kann auch jemand ohne Hautprobleme nicht wirklich mitreden. Ganz oft kommen diese und jene Ratschläge von Leuten die es nur gut meinen. Klar ok aber das hilft einem auch nicht weiter. Ich denke es braucht Zeit sich so zu akzeptieren wie man ist. 

Das Thema und unser Gespräch hat mich sehr lange beschäftigt und ich musste ein paar Tage darüber nachdenken was genau ich eigentlich schreiben will. Sie klärt jetzt ab was genau ihr zu schaffen macht und probiert ein paar verschiedene Cremes aus. Das muss man auch denn es gibt bei Neurodermitis kein Allroundheilmittel. Am Ende des Tages empfand ich sie als sehr Stark und ich selber finde sie geht gut mit der Sache um. Es ist am Ende “nur” eine Hautkrankheit welche aber psychisch absolut nicht zu verachten ist. Ich habe vor einiger Zeit mal überlegt in diese Richtung was zu machen und im Moment kribbelt es mir in den Fingern. Na mal sehen was noch so kommt. 

Hautprobleme in der Schwangerschaft

Meine letzte Schwangerschaft ist nun schon 2 Jahre her. Ach, manchmal erinnere ich mich doch wehmütig daran das ich kein Kind mehr bekomme. Wir haben 4 wundervolle Kids und kommen auch gut zurecht. Ich hatte jedoch, in der Schwangerschaft noch mehr, sehr unter meiner Neurodermitis zu leiden. Das klingt immer irgendwie extrem, ich weiß. Ich glaube auch dass Menschen, ohne diese Hautprobleme, gar nicht mitreden können. Sie können gerade den psychischen Aspekt überhaupt nicht nachvollziehen. Daher sollten sie auch nicht urteilen, was viele ohne nachzudenken tun. Leider. 

In vielen Fällen tritt Neurodermitis bereits am Anfang der Schwangerschaft auf. Bei ca. 30 Prozent der Betroffenen werden die sowieso schon vorhandenen Hautprobleme schlimmer. Die Prozentzahl habe ich mal wo gelesen:-) . So kann ich den Sachverhalt auch wiedergeben und bestätigen. Die Haut war oft rau, rissig und hat fürchterlich gejuckt. Wie oft ich dalag und mein Partner mich eingecremt hat und gleich noch gekrault. Das habe ich genossen. Denn das kann ich selber so nicht tun. Wenn ich mich selber kraule, kratze ich mich automatisch irgendwann. Das passiert mir dann nicht:-)

Ihr habt sicherlich ähnliche Erfahrungen gemacht. 

Ich selber bade unheimlich gern. Ich schaue dass mein Mann für die Kinder zur Verfügung steht und lese dann in aller Ruhe ein Buch. Das kann schon mal 2 Stunden dauern. Genau das ist jedoch eigentlich eher Kontraproduktiv. Durch zu langes und heißes baden trocknet die Haut noch mehr aus. Man sollte nur kurz duschen und eine milde hautfreundliche Waschlotion verwenden. Linderung können rückfettende Maßnahmen, kühles Abduschen und feuchte Umschläge bringen. Ich selber habe auch immer Antihistaminika zu Hause welche ich auch in der Schwangerschaft , natürlich nur nach Bedarf, eingenommen habe. Soviel zur Theorie. Ich selber habe die Pflegesalben meines Sohnes sowie seine Kortisonsalbe mitverwendet. Die Pflegesalbe (Exipial Lipolotio) müssen wir sowieso selbst kaufen.

Ich bin schon als Säugling an Neurodermitis erkrankt und habe daher mit einer Verschlimmerung gerechnet. Wer jedoch damit noch keine Berührung hatte ist sicherlich total verunsichert. Es ist oft nur eine zeitlich begrenzte Belastung welche meist nach der Entbindung wieder verschwindet. Meistens. Davon ging ich nicht aus von daher habe ich diese Hoffnung nicht wirklich aufkommen lassen.

Ich kann gern noch weiter ins Detail gehen oder auch gern Fragen beantworten falls Ihr gern weitere informationen haben möchtet. 

In diesem Sinne bis Bald:-)

Ein bisschen abgeschweift:-)

Im Moment geht mir so viel sinnloser Mist durch den Kopf das mir der Blick für die wirklich wichtigen Dinge einfach fehlt. Die ganzen äußeren Einflüsse gerade, die Unzufriedenheit vieler Leute inklusive mir und einfach die Ohnmacht gerade geben mir wirklich zu denken. Was ist denn nur los im Moment in dem Land. Die Schulen sind zu und die Kindergärten werden, bei den steigenden Zahlen im Moment, bald ebenso folgen. Homescooling für den Großen und die Kleinen sowie ich müssen da einfach mitziehen. Papa geht arbeiten (als Hauptverdiener klar!) und Mama muss dann Zuhause sehen wie man alles unter einen Hut bekommt da ich leider nicht Systemrelevant bin.

Im Moment haben ja die Kindergärten noch auf und ich kann meinen Job machen. Wenn wieder alles zu gemacht wird, sehen wir dann was passiert. Ich war ja auch schon  Wochen daheim Anfang des Jahres. Das geht ganz vielen Leuten, so das weiß ich!. Und ich möchte hier auch nicht rumheulen denn wir sind alle gesund und es geht uns auch so gut aber trotzdem ist es langsam einfach nervig.

Am allermeisten Anstinkt es mich an, dass es den Kindern nicht möglich gemacht wird im Freien ihren Lieblingssport auszuüben. Mein Sohn ist in einer Mountainbikegruppe ,welche von ehrenamtlichen Helfern betreut wird. Ich finde das Mega, denn die Kids lernen das sichere Verhalten im Straßenverkehr ( zusätzlich natürlich zum lernen mit den Eltern) sowie das Bike sicher im Outdoorbereich zu beherrschen. Die fegen über Stock uns Stein und das macht den Kids totalen Spaß.

Ich finde jeder sollte seine Kinder dahingehend Leiten das man wenigsten ein klein bisschen Sport macht. Was draus wird ist doch am Ende auch egal Hauptsache Spaß und Bewegung im Freien. Im Leistungssportbereich darf Trainiert werden soweit klar. Aber Kinder dürfen keinen Sport im Verein im Freien und unter Einhaltung der Hygienevorschriften machen? Sorry habe ich kein Verständnis dafür. 

Aber ok. Kurze Gedankenspirale meinerseits.

Collin fährt super gern im Mountainbikeverein mit und würde gern wieder loslegen. Im Moment ist ja auch wieder Schnee. In den Wintermonaten sind die Kids immer in der Sporthalle seiner Grundschule untergebracht und können dort ihre Trainingseinheiten machen bzw sind draußen auf der Langlaufloipe. 

Gerade im Hinblick auf seine Neurodermitis ist die Belastung wichtig. Er kann sich auspowern und psychisch einfach abschalten. Parallel zu Geschwistern und Schule ist das enorm wichtig finde ich. Gerade weil das psychische Gleichgewicht, so finde ich , bei Neurodermitikern mit das wichtigste ist. Aber was soll man tun im Moment. Wir versuchen je nach Wetter raus zu gehen und auf dem Hof das „draußen sein“ mit der Arbeit mit den Tieren zu verbinden. Gerade sind wieder Hühner- sowie Wachtelküken geschlüpft, was gerade zur Ablenkung super gut passt.

Derzeit brauchen wir wieder etwas mehr Pflege sowie leichtes Kortison für die beanspruchten Stellen als in den letzten Monaten aber ich denke dies hängt auch mit der Jahreszeit zusammen. Aber es gibt ja bekanntlich keinen festen Plan sondern nur den individuellen Weg jedes einzelnen. Von daher machen wir das beste draus und halten alle die Ohren steiff:-)

Bis Bald:-)