Gute Vorsätze sind nicht meins:-)

Hallo Ihr Lieben,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, und das im wahrsten Sinne, denn es sind nur noch etwas mehr als 8 Stunden.

Ich bin jetzt kein völliger Silvestermuffel, aber wenns nach mir ginge, wäre ich um 11 im Bett:-)

Bei uns zu Hause herrscht ein wildes und buntes Treiben, denn alle sind beschäftigt mit dekorieren, aufräumen und vorbereiten. Da mal ein paar Minuten für mich abknapsen ist echt schwer. Die letzten Stunden 2022 brechen an und ich beginne nachzudenken, was mir dieses Jahr alles widerfahren ist. Was habe ich erreicht, was ist so passiert und welche Menschen sind in mein Leben getreten und wieder gegangen?

Ein Highlight war natürlich meine Hochzeit und die vielen Stunden der Vorbereitung und die schönen Abende mit unseren Freunden. Die Neurodermitis war über längere Zeit mal nicht das Hauptthema. Genau dies war bisher unser Ziel, die Hautpflege mit Konsequenz und Beharrlichkeit durchzuführen, damit sich der möglichst gute Hautzustand lange halten lässt.

Aktuell bin ich froh, mit meinen 33 Jahren noch nicht völlig grau zu sein auf dem Kopf:-)

Jaja, ich weiß, ich bin selber Schuld, dass ich mir 4 Kinder angeschafft habe:-) 

Kann man so sagen, ja, aber das Niveau der Streitigkeiten hat ein noch nie dagewesenes Level erreicht. Kaum hat man einen Streit geschlichtet und den Hintern verdreht, geht es an anderen Fronten wieder los:-) 

Ich denke, auch das gehört zum Leben dazu. Sich durchsetzen zu können und gegebenenfalls den Rückzug anzutreten, wenn man sich entschuldigen sollte.

Das neue Jahr kommt… und dann?

Was habt Ihr erreicht in diesem Jahr? Was ist euch widerfahren? Habt Ihr Vorsätze?

Zum Thema gute Vorsätze bin ich wahrlich kein guter Ratgeber. Dieses ganze Gelaber ist nichts für mich. Mir ein Ziel zu setzen, welches ich nie im Leben erreichen kann, bringt mich doch auch nicht weiter. Mir kleine Dinge vorzunehmen war leider noch nie meine Stärke. Ganz oder gar nicht:-) Natürlich darf da jeder seine Meinung haben. 

Meine Achillesferse ist ab und zu mal mein Mundwerk. Meistens sage ich, was ich denke, vor allem dann, wenn ich es für angebracht halte. Wir sind alle Menschen mit Stärken und Schwächen und das ist gut so! Ich war noch nie ein Schleimscheißer und werde es nie sein.

In meinem Leben hat es schon viele Momente gegeben, in denen ich mich gescholten habe, weil ich den Mund aufgemacht hab. Diplomatisch sein ist schön und gut, aber ab und zu sollte man nicht hinterm Berg halten. Warum auch, denn es ist nicht mein Problem, wenn andere Leute mit meiner direkten Art nicht umgehen können.

Ich denke, hier ist ein gesundes Mittelmaß angebracht. Ich persönlich kann dies meist gut, aber auch mir rutschen hin und wieder Worte heraus, die ich im Nachgang bereue.

Ihr kennt das, oder?

2023 soll mein Jahr werden! Das wäre mein Wunsch an mich selbst. Ich möchte mich beruflich weiterentwickeln und mit dem Geld verdienen, was mich ausfüllt und mich glücklich macht. Was einen nicht glücklich macht, kann doch eh weg oder:-)

Wo genau mich das im Detail hinführen wird, kann ich euch noch nicht sagen. 

Es gibt durchaus Pläne, aber daran tüftle ich noch.

Es wird ab 2023 wöchentlich einen Beitrag geben, in dem ich euch mitnehme in unser wildes Leben und euch erzählen möchte, wie wir der Neuro trotzen.

Sagt mir doch, was ihr zukünftig lesen wollt und welche Gedanken euch umschwirren.

Habt ihr Ideen oder Vorschläge? Ich bemühe mich gern, euren Wünschen nachzukommen:-)

Ihr Lieben, ich freue mich sehr auf 2023. Auf viele tolle und neue Begegnungen, Menschen und Gespräche sowie mega coole Herausforderungen.

Bis ganz bald!

Verschiedene Wege, verschiedene Richtungen

Hallo an Euch da draußen:-)

Es ist doch tatsächlich ruhig geworden um meinen Blog.

In letzter Zeit war in meinem Leben echt viel los. Ihr kennt das sicher, wenn ein Wirbelwind kommt, der einfach alles durcheinanderbringt. Egal in welchen Bereichen des Lebens.

Es gab den Moment am Computer, als ich dachte ….Soll das wirklich die nächsten Jahre genauso weitergehen?

Ich denke, Zweifel sind gut im Leben. Sie hinterfragen, ob das Leben so läuft, wie man es eigentlich haben will. Man sollte nicht zu lange stehen bleiben, sondern sich immer bewegen. Mal langsam, mal schneller, aber bewegen. 

Wenn man denkt, man hat einen Plan, ob beruflich oder privat, dann kann man davon ausgehen, dass eh alles anders wird. Sind wir doch ehrlich……ist doch meistens so oder;-)

Bei mir ist es eher der berufliche Umbruch, wo ich nicht so richtig weiß in welche Richtung es weitergehen wird. Es ist doch schön, wenn man einen Job hat, Montag – Freitag von 8-16 Uhr. Geld kommt pünktlich, prima!

Aber soll das alles sein? Ein Job, immer schön im Hamsterrad, soll das echt alles sein?

Ich möchte gern mein eigener Herr sein, entscheiden, was ich wann tue und auch davon leben können.

Ist das naiv? Kann sein, aber ich nenne es Abenteuer. In einen Job zurück kann man doch jederzeit.

Was macht Ihr so? Seid ihr Selbstständig oder Teilselbstständig?

Schreibt mir doch mal, was Euch bewegt, was Ihr Euch ermöglicht oder welche Träume Ihr Euch erfüllt habt. Manchmal bringt ein neuer Input die besten Ideen im Leben. Mir geht es doch sicherlich nicht alleine so oder? Stand nicht jeder von euch mal an dem Punkt, ob das Leben, welches man führt, so das richtige ist, ob man sich, gerade beruflich, in die richtige Richtung entwickelt? Im Privatleben ist es doch ähnlich.

Manchmal sollte man mutig sein, etwas wagen und neue Wege gehen. Ich würde das gerne genauso machen, aber ich weiß nicht in welche Richtung:-)

Mal sehen, was das Leben noch so für uns alle bereithält:-)

Bis Bald ihr Lieben!

Neue Wege entstehen indem wie sie gehen!!

Friedrich Nitzsche

ASB – Kurklinik “ Heidesanatorium“ / Meine Erfahrungen Teil 1

Heute möchte ich euch die  Kurklinik “Heidesanatorium” vom Arbeiter-Samariter-Bund vorstellen.

Die Klinik war unsere Heimat für drei Wochen. Wir waren alle sehr gespannt und ich bin nicht mit wahnsinnig hohen Erwartungen an die Sache ran gegangen.

Bisher waren wir immer nur auf richtigen Rehabilitationsmaßnahmen, wo mein großer Sohn im Mittelpunkt stand. Die Betreuung der Kids, welche als Begleitkinder dabei waren, lag da alleine in meiner Hand. 

Bei einer Mutter/Vater-Kind-Kur liegt der Fokus auf dem Elternteil, welches die Maßnahmen antritt. Meine Kinder waren Therapiekinder (beim Antrag schreibt der Kinderarzt evtl vorhandene Diagnosen auf-bei uns war das die trockene Haut), d.h. sie hatten ein paar Anwendungen. Dies hielt sich in Grenzen, da das Hautbild meiner 3 Jungs zur Anreise sehr gut war. Diese Anwendungen, je nach Indikation, wurden meist in der Betreuungszeit erledigt. Die Kids wurden dann eigenständig von den Erziehern oder Therapeuten aus den Gruppen geholt. Das war für mich total entspannt.

Ich werde euch den kurzen Weg zum Antrag und zur Kur beschreiben, zumindest meinen Weg dorthin, und die Kurklinik, die Zimmer sowie den Alltag dort beschreiben.

Im zweiten Teil des Beitrages werde ich auf Graal Müritz und die Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung eingehen. Und zum Schluss natürlich mein persönliches Feedback zur Klinik und den Erlebnissen dort.

Weg zur Mutter/Vater-Kind-Kur

Im Prinzip benötigt man nur die Unterlagen, welche der Kinderarzt bzw der Hausarzt ausfüllen muss. Die Vordrucke hierzu liegen den Ärzten im Normalfall vor.

Ich habe also nur die Unterlagen der Ärzte eingeholt und diese mit einem Brief meinerseits versehen. Dort habe ich nur nochmal erklärt, warum eine Kur in meinen Augen notwendig sei. Das braucht man am Ende nicht, aber ich dachte, schaden kann es auch nicht:-)

Nach Bearbeitung des Antrages bekommt ihr dann Bescheid. Sollte es aus verschiedenen Gründen eine Ablehnung geben, könnt ihr immer noch in Widerspruch gehen.

Anreise

Die Anreise ist ab 14 Uhr möglich.

Wir waren bereits eine Stunde vorher da und hatten Glück, dass unser Zimmer schon fertig war. Es ist dann wahrscheinlich ne Glückssache, ob das Housekeeping mit den Zimmern schon fertig ist.

Fragen kann man immer:-)

Zimmer

Wir hatten ein relativ großes Zimmer da ich mit 4 Kindern zur Kur war.

Es gibt bereits renovierte Zimmer und noch die “alten” , welche keinesfalls schlecht sind.

Es gibt ein geräumiges Bad, wo man seinen Kram ohne Probleme unter bekommt:-)

Unser Zimmer hatte einen separaten Bereich, wo die Kinder untergebracht waren. Ich konnte also getrennt von den Kids noch bissl fernsehen. Einen Fernseher gibt es in der Nähe des Elternbettes. Wir hatten 2 Doppelstockbetten und ein Kinderbett, welches wir nicht gebraucht haben. Dort habe ich dann z. T. meine Wäsche aufgehängt, da der Wäscheständer wirklich Mini ist.

Wäsche waschen könnt ihr auf der 1 und 3 Etage. Die Waschladung kostete 3,70€ und die Trocknernutzung war kostenlos. Das finde ich persönlich super, da man im Zimmer wirklich nur einen kleinen Wäscheständer zur Verfügung hat.

Die Fenster sind alle abschließbar, somit kann da eigentlich nichts passieren.

Ich fand das Zimmer zweckmäßig, aber schön. Man ist nicht in einer 5 Sterne Luxusherberge, sondern in einer Kurklinik. Dafür sind die Zimmer wirklich klasse.

Verpflegung

Es gibt einen Essensraum, wo die Mahlzeiten eingenommen werden.

Man isst mit den Kindern zusammen Frühstück und Abendessen. Mittags essen die Kids in ihren Kinderbetreuungsgruppen. Man kann also als Elternteil ganz in Ruhe Mittag essen.

Das Mittagessen könnt ihr für euch und eure Kinder auswählen. Die Listen für die jeweiligen Kindergruppen liegen im Speisesaal mit aus. Dort sind die Kinder aufgelistet.

Es gibt 3 Mittagessen zur Auswahl. Es ist immer für Vegetarier und Fleischliebhaber was dabei. Im Allgemeinen ist alles reine Geschmackssache. Ich fand das Essen super und es war immer etwas für mich dabei. Auch meine Kinder haben immer etwas gefunden.

Das Frühstück war meistens recht gleich aufgebaut. Also Semmeln, Tee, Kaffee, Milch (warm und kalt) und verschiedene Aufstriche, Obst, Marmeladen und co.

Auch verschiedene Cerealien waren im Angebot. Da findet jeder etwas. Zum Mittag-, sowie Abendessen gibt es parallel noch ein Salatbuffet. Das ist Klasse! 

Kinderbetreuung

Die Kinder werden in verschiedene Betreuungsgruppen, gestaffelt nach dem Alter, aufgeteilt.

Die Kleinsten sind bei den Krabbelkäfern untergebracht. Meine Kinder waren reichlich 4 und 3 Jahre alt und beide waren dort untergebracht. Die Gruppenräume sind alle zum großen klinikeigenen Spielplatz hin geöffnet. Dieser Spielplatz ist super cool. Es ist ein Piratenspielplatz, der aussieht wie ein gesunkenes Piratenschiff!! Die Kinder sind also tgl und viel draußen. Wechselsachen, Matschsachen gebt ihr mit ab, daher sind die Kids immer gut gerüstet. Auch die Verpflegung findet in den Gruppen statt.

Ihr könnt die Kinder 8-14 Uhr abgeben und sollte es nachmittags noch Anwendungen oder Eltern-Kind-Interaktionen geben, kann man die Kinder auch später abholen.

Ich fand meine Kinder immer gut betreut und habe abschalten können. Die beiden größeren sind dann meist schon alleine runter gegangen. Die Phase der Eingewöhnung ist bei dem einen länger und bei dem anderen kürzer, daher kann ich da keine feste Aussage treffen. 

Die Erzieher und Erzieherinnen waren in meinen Augen alle patent und sehr nett. Ich konnte mit einigen ein paar nette Gespräche führen.

Allgemeines

Es gibt kein hauseigenes Hallenbad. Graal Müritz hat ein weiteres vom ASB geführtes Kurheim (Meeresbrise), in dem zum Zeitpunkt meiner Kur ukrainische Flüchtlinge untergebracht waren. Dort gibt es ein kleineres Therapiebecken. Es werden zusätzliche Angebote zum Mutter/Vater-Kind-Schwimmen angeboten. Wenn ihr dort mitmacht, werdet ihr per Kleinbus dorthin gefahren und wieder abgeholt. Für kleine Kinder kann ich das Therapiebecken noch empfehlen. Für größere Kids eher nicht mehr. Das ist, wie schon gesagt, meine Meinung. Vorn im Foyer steht ein Automat, wo ihr jederzeit Wasser abfüllen könnt. Still sowie mit Sprudel.

Die Bescheinigung über euren Aufenthalt in der Kurklinik bekommt ihr am letzten Tag. Damit könnt ihr dann bei eurer Krankenkasse die Fahrkosten geltend machen.

Anwendungen/Therapien für die Eltern

In der Betreuungszeit eurer Kinder habt ihr Zeit für euch oder eben Therapien. Hierzu erhaltet ihr einen Therapieplan, wo ihr alles auf einen Blick überschauen könnt. Es werden verschiedenen sportliche Anwendungen angeboten wie z.B. Nordic Walking und Rückengymnastik bzw Rückenschule. Hier werden die einzelnen Indikationen ganz individuell berücksichtigt. Diese Anwendungen werden von den Physiotherapeuten betreut. Die Damen dort sind fantastisch. Aufgeschlossene und nette Therapeuten, mit denen man über alles sprechen kann. Es wird auch Wassergymnastik angeboten, wo man wieder in die andere, bereits erwähnte, Klinik gefahren wird.

Der jeweilige Kurdurchgang wird dann in Gruppen aufgeteilt, in denen dann Gesprächsrunden stattfinden. Einzelgespräche gibt es auch. Es ist prima, wenn man seinen ganzen Mist mal loswerden kann. Es gibt auch kreative Angebote wie z.B. Kerzen herstellen und Keramik bemalen. Das fand ich persönlich klasse. Dort kann man Keramikrohlinge erstehen und diese dann gestalten. danach wird alles gebrannt. Meine Kids haben Tassen gestaltet und ich habe eine tolle Teekanne dekoriert. Also wer da Bock hat und Geduld (!) kann sich da kreativ austoben.

Zum Schluss

Was ich jetzt vergessen habe, versuche ich im 2. Teil noch zu erläutern. Dann soll es auch um die Ausflugsziele in der näheren Umgebung gehen. Der Beitrag wird dann hoffentlich nicht so lang:-) Solltet ihr Fragen haben, dann schreibt mir doch einfach eine E-Mail oder hinterlasst mir einen Kommentar.

Nochmals der Hinweis, es handelt sich um meine Erlebnisse im Juli/August 2022. Was sich bereits wieder geändert haben könnte weiß ich nicht.

Bis später!

Die größten Ereignisse, da sind nicht unsere lautesten, sondern unsere stillsten Stunden.

Friedrich Wilhelm Nietzsche, deutscher Philosoph, 1844-1900

Achterbahn

Hallo Zusammen,

es ist die letzten Wochen recht ruhig geworden um mein Blog was mir echt leid tut. In den letzten Tagen und Wochen hat sich die Welt in vielerlei Hinsicht schneller gedreht als normal.

Ich wollte euch so schön geordnet die Neuigkeiten und völlig verrückten Dinge erzählen die so passiert sind, muss jedoch erstmal meine Gedanken sortieren. Da meine Tochter vorhin erstmal unseren Fernseher geschrottet hat, und ich meine so richtig filmreif geschrottet, müssen wir mal wieder umdisponieren. Es kommen ja nicht Gott sei Dank noch genug Kosten in den nächsten Wochen:-) Hochzeit sei Dank.

Naja….eben das pure Leben. Dann muss man eben mal schnell einen neuen Fernseher besorgen.Ihr kennt das oder?:-)

Auf geht die wilde Fahrt

In den letzten Wochen ist die Haut meines Kindes, und leider auch meine, volle Kanne Achterbahn gefahren. Ich denke es wird ne Mischung aus dem lieben Frühling und der lieben Pubertät meines Sohnes zu tun welche mir regelmäßig die Haare grau färben.

Im Moment fängt ja auch irgendwie alles an zu blühen daher brauchen wir aktuell auch wieder unsere Antihistaminika.

Jeden Morgen ist genau das der Grund warum man bereits früh schreiend aus dem Haus laufen will…..die Regelmäßigkeit der Hautpflege, und da gehört meines Erachtens auch die Allergietablette dazu, ist nun mal entscheidend für den Erfolg eines halbwegs stabilen Hautzustandes. Das weiß ich…ich bin erwachsen. Manchmal weiß ich einfach nicht weiter wie ich es meinem Sohn noch erklären kann. Mit 11 Jahren kann man da schon etwas Einsicht erwarten meine ich. Aber kann ich das wirklich?

Ich meine es doch nur gut und möchte nur sein bestes. Aber genau das ist der Fehler. Eigentlich ist es kein Fehler als solches aber ich sollte ihn einfach machen lassen. Jedes mal versuche ich ihm neu begreiflich zu machen was eine schlechte Hautpflege für Konsequenzen hat. Er tut mir ja nicht weh damit. Ist am Ende seine Haut. Man müsste den Großen wirklich mal in Ruhe lassen und er wird sehen was passiert. Am Ende kann ich ihm nicht ewig Vorschriften machen…die Zeit wird kommen in der er sein Leben allein meistern muss. 

Aber genau solche Themen sollte man auch mal ansprechen. Ich bin nicht perfekt und habe Fehler oder mache diese, wie jeder andere Mensch auch. Im Moment habe ich das Gefühl von allen Seiten gezerrt zu werden und irgendwann zu platzen. Ich habe fast Bammel vor der Pubertät wenn diese dann wirklich mal kommt, wenn es jetzt schon so heiß her geht;-) 

Was solls….:-)

Jeder Tag ist wieder neu und es macht doch immer wieder Spaß und Freude die Kinder zu sehen und zu erleben. Ihren wilden Geschichten zu lauschen und sich immer wieder auf diese süßen Wesen einzustellen. Dafür bin ich Mutter und auch so ein Scheiß wie neurodermitis wird uns nicht das Leben versauen. Ich bin bei allen Problemen, Irrwegen oder Hürden unheimlich Dankbar für meine Kinder, welche ich mehr Liebe als mein Leben, und den Mann an meiner Seite, der mich jeden Tag erträgt;-)

Im nächsten Beitrag möchte ich euch eins meiner schönsten Kinderbücher vorstellen. Es geht um den kleinen Hasen Hannes, welcher auf einmal keine Möhren mehr essen und nicht mehr auf der Wiesen umher hoppeln darf…..mehr dazu kommenden Donnerstag.

Schreibt mir doch mal eure Meinung zu meinem Blog hier oder wie Ihr den Alltag mit dem Thema Neurodermitis erlebt. Ich bin für jeden Kommentar dankbar der mich als Mutter und Betroffene wachsen lässt. Es gibt so viele Wege mit den typischen Situationen im Alltag zurecht zu kommen. Vielleicht habt Ihr Vorschläge für neue Blogbeiträge oder Anregungen, dann immer her damit. Email steht im Impressum.

Bis Bald, eure Franzi

Rebellion

Gerade im Moment, wenn ich diese Zeilen für Euch verfasse, bin ich an dem Punkt, einfach Raus zu gehen und meine Wut und Sorgen heraus zu brüllen!!

Ich bin mir ganz sicher, weil ein solches Verhalten menschlich ist, das Ihr das auch schon einmal erlebt habt. Mein Sohn rebelliert immer mehr und verweigert alles was nur ansatzweise mit dem Thema Hautpflege zu tun hat. Zum Schluss, nach endlosen und oft lauteren Diskussionen, macht er es dann aber genauso, so sollte es nicht sein oder?

Du bist Schuld! Dank Dir habe ich Neurodermitis! Es ist unfair, warum habe gerade ich Neurodermitis?! Diese Fragen bekomme ich fast täglich an den Kopf geknallt und nach reiflicher Überlegung gebe ich meinem Sohn völlig recht!. Denn genau solche Fragen kann ich ihm zum Teil einfach nicht erklären. Meist sind das Situationen in denen ich versuche meine eigenen Unsicherheit mit Themenwechsel oder einfach nur, nennen wir es Elterngehabe, zu überspielen. Elterngehabe definiere ich selbst als das ich dann einfach das Thema beende mit dem Vermerk das ich ja nur sein Wohl im Sinn habe und jetzt mit dem Thema Schluss ist. Er war aufgebracht, ich war aufgebracht und danach ging erstmal jeder seiner Wege. 

Nun sitze ich hier und denke darüber nach wie schwach ich doch bin, da ich weiß bzw ja eigentlich wissen müsste, wie er sich fühlt und was in ihm vorgeht.

Der Punkt ist, das ja meist ein eher ungepflegter Hautzustand zu sehr trockener und schmerzender Haut führt. Er meint das es doch keinen Sinn hätte sich einzucremen da die Haut ja eh wieder weh tun wird. Mein Sohn ist elf. Er versteht die Zusammenhänge schon sehr gut, wird immer kritischer und hinterfragt sehr viel mehr als noch vor ein paar Jahren. 

Der Weg aus der Krise

Dies ist ja auch sehr gut. Entwicklung ist sehr wichtig im Leben. 

Da kann ich mich mit dem Thema Neurodermitis auskennen wie ich will, kann aus meinen eigenen Erlebnissen meine Schlüsse ziehen und trotzdem war ich nicht in der Lage diesem Kind eine, für ihn, zufriedenstellende Antwort zu geben warum gerade er Neurodermitis hat und viele seiner Freunde nicht.

Ich denke, und das ist meine Meinung, diese Phase gilt es für uns beide zu überwinden. Eine Phase der Wut und Enttäuschung warum gerade Ich. Ich habe mich damals ebenso ohnmächtig gefühlt und musste lernen mich wieder so zu nehmen wie ich bin. Manchmal muss man einfach akzeptieren wer man ist, und was man an Handicaps nun mal hat.

Wir reden von einem Kind was derzeit nirgends offene oder wunde Stellen. Das Thema Gesichtspflege ist derzeit unser Hauptsorgenkind.

Ich sehe mein Kind an und denke ich erblicke das schönste Geschöpf auf dem Erdball, kurze Anmerkung meines Mutterherzens:-), und er sieht nur die eine geschwollene oder rote Stelle im Gesicht. Und ja, es ist schon so, aber macht ihn das aus?.

Fazit

Ich muss geduldig bleiben und hoffen das sich diese Unsicherheit irgendwann in ein riesengroßes Selbstbewusstsein wandelt. Denn dies braucht man ganz dringend wenn man den Hang zur Neurodermitis hat. Wir als Eltern, müssen solchen Situationen, wie oben beschrieben, mit einer Sicherheit entgegentreten das dies unseren Kinder in Fleisch und Blut übergeht.

Genau da habe ich heute versagt und ich muss versuchen das nächste mal für mich und am allermeisten für meinen Sohn, besser mit der Situation umzugehen.

Wir Eltern sind nicht perfekt und oft einfach mit dem Latein am Ende. Ich bin mir sicher das dies ein Satz ist den viele Eltern, nahe zu alle, irgendwann mal unterschreiben können.

Ob Neurodermitis, Asthma oder einfach nur Pubertät:-)

Bis Bald.

Cremetipp Nr.2 / La Roche-Posay Lipikar Baume AP + M

Hallo Ihr Lieben:-)

Heute möchte ich Euch wieder einen Cremetipp vorstellen da dies grad super in unsere Situation passt. 

La Roche-Posay Lipikar Baume AP + M

Wir wechseln ja halbjährlich unsere Pflegesalben und diese hier ist mein absoluter Favorit!!

Bi uns ist ja das große Thema, welches uns jeden Tag begleitet, die trockene Haut. Ich hatte es doch glatt mal vergessen mich nach dem Duschen einzucremen. Großer Fehler!!:-)

Mein Bettlaken sah aus wie ein Schlachtfeld. Ich denke jeder von euch, der das kennt, weiß wovon ich spreche.

Der Körperbalsam, welchen wir als Basispflege benutzen, ist intensiv rückfettend und reizlindernd. Nach dem Auftragen habe ich ein sehr gutes und weiches Hautgefühl. Die Creme zieht recht schnell ein und ich habe trotzdem das Gefühl, eine Pflegeschicht auf der Haut zu haben. Meist ziehen ja die Salben immer so schnell ein das man nachdenken muss ob man sich überhaupt schon eingeschmiert hat;-).

Ich bin überzeugt dass die Creme dabei hilft, den Hautschutzmantel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Wir haben viele Freunde und Bekannte die diese Salbe im Alltag verwenden. Der Einsatzbereich ist hier sehr groß. 

Es ist ja auch schon viel auf der Creme selber beschrieben. 

Hier nochmal die Vorteile auf einen Blick:

  • Creme zieht schnell ein und man hat trotzdem das Gefühl “eingecremt” zu sein
  • der Juckreiz wird gemindert und die kommenden Schübe werden gemindert

Wir salben derzeit frühs und abends und benutzen parallel immer noch die App Kindersalbe.

Der eine, wie ich finde, wirklich blöde Nachteil ist, das durch den Pumpspender meist noch Creme unten im Cremebehälter verbleibt. Ich werde dann immer erfinderisch und versuche das letzte bisschen Creme auch noch rauskommt:-)

Am Ende ist doch der Preis recht hoch daher muss man ja nichts verschwenden. 

In der Apotheke kostet die Creme ca 19€ für 400ml. 

Wiederum gibt es diese auch Online oder bei Amazon zu erwerben. 

Wir haben bereits viel ausprobiert und kaufen am Ende die Cremes und Salben welche bei Collin funktionieren. Ist sicherlich bei euch auch so oder? 

Neurodermitis ist oft auch ein teures Hobby. Aber ich sage es, auch mir selber immer wieder, es geht auch schlimmer! 

Man sollte sich das immer wieder vor Augen halten. Am Ende ist es ja so oder:-)

Ihr könnt mir gerne Fragen stellen oder mir euer Feedback berichten wenn Ihr die Salbe ausprobiert habt. Wobei Ihr mich auch sonst alles Fragen könnt;-)

Bis Bald!

Wann sind wir eigentlich zufrieden?

Ich freue mich gerade wie ein kleines Kind vor Weihnachten. Wir haben heute unser Ferienhaus gebucht und hoffen dass uns Corona nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Endlich abschalten und mal raus aus dem Alltag. Ein paar Tage Urlaub tut uns allen gut und lässt uns mal was anderes sehen und hören außer Corona. Zumindest hoffen wir das. 

Ich muss dazu sagen, das ich mit dem Thema Corona mehr als skeptisch umgehe. Wir verleugnen Corona nicht, jedoch finden wir die Einschränkungen zu diesem Thema mehr als grenzwertig und unangemessen. Ich möchte nicht wissen wie viele Betriebe der Gastronomie oder der Veranstaltungsbranche darunter Pleite gehen. Zu diesem Thema könnte ich mich ewig auslassen. Mittlerweile ist ja auch die Priorisierung der Berufsgruppen aufgehoben worden soweit ich informiert bin und das wird auch höchste Zeit!! JEDER der mit seinem Job seinen Lebensunterhalt bestreitet IST Systemrelevant!! Ich fühle mich schon als Mensch 2ter Klasse behandelt wenn ich als Kundenbetreuerin im Büro nicht wichtig genug bin um meine Kids in die Kita zu bringen und arbeiten zu gehen. Nein, ich hatte keinen Anspruch auf Notbetreuung und musste daher diverse Kindkranktage in Anspruch nehmen. 

Mich hat das derart frustriert dass sich das am Ende auf die ganze Familie ausgewirkt hat. Zum Schluss haben wir, und tun wir bisher auch immer noch nicht, keine Nachrichten mehr geschaut. Es gibt doch mittlerweile kaum noch andere Themen als Gewalt, Ausländerhass sowie deren Auswirkungen und eben Corona. Was wir extrem merken ist die angespannte Psyche bei Collin. Bei uns Eltern aber am Ende genauso. Er kommt kaum zur Ruhe und ist am Ende auch öfter drinnen als sonst. Wir gehen viel raus auch durch das Gehöft und die Tiere. Aber ohne regelmäßige Schule und die sportlichen- sowie gesellschaftlichen Aktivitäten ist man halt mehr zu Hause. Er hat einfach gerade diese Null-Bock-Stimmung welche ich ja nachvollziehen kann aber es uns eben nicht immer leicht macht. Das zeigt sich auch beim Thema eincremen. Dies hatte ich ja schonmal angesprochen. Mal so und mal so:-)

Es ist einfach die Luft komplett raus und ich würde gern wieder zur Normalität übergehen. Ein bisschen naiv aber man soll ja noch Träumen dürfen:-)

Ich bringe hier lediglich meine Meinung und mein Empfinden zum Ausdruck. Selbstverständlich respektiere ich die Meinung anderer. Ich lasse auch gern mit mir reden und diskutiere gern über verschiedene Meinungsansätze. Aber ich lasse mir meinen Mund eben auch nicht verbieten. Klar setze ich die Maske im Laden auf und mache einen Coronatest wenn ich gewisse Dinge erledigen will. Weil es eben im Moment nicht anders geht.! Ich finde aber sehr wohl dass vieles für mich nicht zusammenpasst. 

Trotzdem denke ich das wir alle gestärkt aus der Sache rausgehen werden und jeder seinen Weg gehen wird. Ich bin der Überzeugung dass immer eine Tür aufgeht wenn sich vorher eine geschlossen hat. Ich habe mich gewagt diesen Blog hier zu starten und Euch einfach von unserem Leben und unseren Erfahrungen zu berichten. Das war auch für mich eine völlig neue Erfahrung die mich in meinem Selbstbewusstsein gestärkt hat. Wir werden das alles durchstehen und ganz bestimmt werdet ihr auch etwas positives an bzw bei Euch entdecken. Immer nach vorn, nie nach hinten schauen. Dies ist mein Motto und ich versuche es täglich zu realisieren. Gott sei Dank sind wie alle nur Menschen und fallen mal hin. Krone richten und weiter!:-)

Bis Bald

Aller Anfang ist schwer:-)

Ich überlege seit langem, wie ich meinen Blog zum Thema Neurodermitis anfangen sollte. Aber genau das ist wohl der Fehler. Es gibt so erdenklich viel was uns jeden Tag so passiert. Gerade der Alltag erzählt doch immer wieder die schönsten Geschichten. Wir sind eine durchgeknallte, lebhafte und durch und durch normale Familie mit vielen Ecken und Kanten:-)

Eine dieser Kanten jedoch ist die Neurodermitiserkrankung meines Sohnes. Aber Hey das Leben geht definitiv weiter. Das hört man leider sehr oft. Viel zu oft. Klar gibt es viel viel schlimmeres aber solch eine Erkrankung ist nun mal für jeden ein individuelles Problem, was auch sehr oft in die Qualität des Familienlebens eingreift. Gerade wenn es die eigenen Kinder betrifft.

Meine Brötchen verdiene ich im Büro von Montag bis Freitag bei 35h. Mein Partner ist in der Lebensmittelproduktion im 3-Schicht-System. Wie sind also beruflich ganz gut eingespannt und unsere Mäuse von 1,5 Jahren bis 10 Jahren tun dann ihr übriges:-)

Ich habe viele Jahre gebraucht um zu verstehen das es nun mal einfach so ist. Wenn die Neurodermitis da ist, ist sie da. Ob nun Laune der Natur oder durch die Gene weiter gegeben. Dann muss jeder seinen eigenen Plan entwickeln und seinen persönlichen Weg gehen. Da gibt es leider keine Standartwege. Wir leben einfach jeden Tag spontan. Klar gibt es einen Plan der Hautpflege etc. Aber es ist einfach nicht jeder Tag gleich und das ist auch gut so;-)

Mein Sohn hat Neurodermitis seid er 1,5 Jahre alt war. Witzig ist das ich nicht mal genau sagen kann wann es uns vom Arzt mitgeteilt wurde. Wir leben eigentlich schon sehr lange mit trockener und schuppiger Haut und irgendwann führte eins zum anderen. Wenn ich mir überlege, welchen Platz die Neurodermitis und alle Themen drum herum bei uns einnehmen, dann wäre mit wahrscheinlich langweilig wenn es nicht so wäre;-)

Aber eins ist das allerwichtigste…einfach ruhig bleiben. Versucht es so gut es euch gelingt. Die gesunde Balance zwischen Hautpflege und einfach mal loslassen ist ungemein wichtig. Das ist ein Prozess der mitunter Jahre dauern kann. Aber das ist ein Thema was ich in einem der nächsten Posts aufgreifen werde.

Wir müssen einfach jeden Tag kämpfen und stark sein. Mal mehr mal weniger aber der Grundgedanke bleibt:-). In diesem Sinne bis ganz Bald.